Petric bleibt – Elia bald weg?

Juni 20th, 2011


Der HSV hat entschieden, dass Petric den Umbruch begleiten soll. Es liegt ein sehr hohes Angebot für Elia auf dem Tisch und die Abgänge von Mathijsen ist schon fix, sowie Demel, Rozehnal, Silva, Pitroipa stehen kurz bevor.

Petric soll Vertrag erfüllen

Der HSV wollte mit Petric zu moderaten Preisen verlängern. Dass Petric – als Gierlappen bekannt – dieses Angebot ausschlägt war eigentlich klar. Ich befürchtete, dass der HSV sich entweder trotzdem auf diesen Deal einlässt oder ihn verkauft, um noch eine Ablöse zu kassieren.

Aber der HSV Vorstand überrascht mich. Sie wollen im Sturm eine bekannte Größe für den Umbruch behalten und möchten mit Petric in die nächste Saison gehen. Wohlweislich, dass Petric ablösefrei gehen kann.

Das ist eine sehr vernünftige Entscheidung, denn ob unsere Nachwuchskicker für ausreichend Tore sorgen werden, kann nicht gesagt werden. So können Ben-Hatira, Son, Töre, Berg, Arslan neben Petric und Guerrero wachsen, sich zeigen und sich zu einer festen Größe entwickeln, um da zu sein, wenn Petric nächste Saison nicht mehr beim HSV spielt.

Oenning setzt auf junge und talentierte Spieler und Petric kann sich seinen Stammplatz nicht sicher sein. Das wird dazu führen, dass Petric alles geben wird, um zu spielen und sich somit dem Markt anbieten kann. Deshalb erhoffe ich mir einen engagierten Petric, der im letzten Jahr beim HSV seine beste Saison spielen wird.

Immer mehr Angebote für Elia

Die bisherigen Angebote für Elia ließen mich kalt und ich hoffte, dass wir mit Elia in die Saison starten. Er hat unter Oenning aufsteigende Leistungen gezeigt und könnte den Unterschied ausmachen in der nächsten Saison. Denn trotz Umbruch braucht der HSV Spieler, die durch einzelne Aktionen ein Spiel entscheiden. Sollte Elia verkauft werden, Pitroipa ebenfalls, sieht es in diesem Punkt duster aus.

Das Angebot von Chelsea allerdings macht mir Kopfzerbrechen. Erstens ist der Kontakt zu diesem Verein dank Arnesen vorzüglich und zum anderen könnten sie auch noch aufstocken, wenn es am Geld scheitern sollte. Dem Verein würde mit diesem Transfer alle Sorgen genommen, malte doch Herr Matz schon wieder dunkle Wolken und dramatisierte unnötig. Die Ablöse ist unabhängig von KÜhne und geht 100% in die eigene Tasche.

Sportlich gesehen würde Elia ein großes Loch reißen. Ein Elia in den letzten beiden Spielen unter Oenning, als Elia wieder zur Hochform auflief, wäre ein Garant für mindestens einen Mittelfeldplatz gewesen. Zumindest weiß man bei Elia, was man bekommen kann. Was bei einem neuen Spieler nicht gesagt werden kann. Allerdings hat auch Elia mehr Spiele gezeigt, in denen er durch Ballverliebheit, Schönspielerei und Lustlosigkeit aufmerksam machte. Allerdings traue ich Oenning es zu, dass er Elia zur Hochform kitzelt.

Pitroipa wird wechseln

Unser rechter Dribbelkünstler wird dagegen sehr sicher den Verein verlassen. Die Pfiffe gegen ihn im letzten Heimspiel, nachdem er den Siegtreffer gegen Leverkusen vergab, haben dem sensiblen Stürmer den Rest gegeben. Er würde mit diesen Fans im Rücken nie mehr annähernd diese Leistung bringen können, die wir von ihm teilweise bewundern dürfen. Zumal er unbedingt weg möchte, wäre es nicht ratsam ihn zu behalten.

Allerdings wiegt dieser Wechsel nicht so schwer. Haben wir mit Castelen, Rincon und Ben-Hatira genügend Spieler, die diese Position spielen können. Vermutlich muss hier auch noch Arslan, Son und Töre genannt werden.

Pitroipa ist hochveranlagt, aber er kommt mit dem Druck vorm Tor nicht zurecht. Aber es war nicht nur der schwache Torabschluss, sondern die fehlende Ruhe am Ball. Er konnte nur schnell, aber das reicht nicht. Er konnte nicht den Kopf heben und blitzartig die Situation erfassen. Er hatte vorm Loslaufen eine Idee und die muss er umsetzen oder er verstolpert den Ball. Ein Wechsel oder eine andere Strategie während seines Ballbesitzes kam nicht in frage. Was mit ein Grund war, warum er von seinen Mitspielern nicht so gerne eingesetzt wurde.

Mathijsen ist Ruud van Nistelrooy nach Malaga gefolgt

Der Vertrag von Mathijsen lief im nächsten Jahr aus. Also hieß es auch hier verlängern oder verkaufen. Da Mathijsen schon zu den älteren Spielern gehört, der zudem Defizite aufwies, war es klar, dass der HSV einem Angebot zustimmen würde.

Mathijsen gehörte zu den Verlässlichen beim HSV. Allerdings war es auch ein Problem einen Nebenmann für ihn zu finden. Merkwürdigerweise spielten seine Nebenleute alle unter ihren Möglichkeiten, wenn sie mit ihm aufliefen. Wie das zusammenhängt kann ich nicht sagen. Es fällt nur auf, dass seine Nebenleute massiv abfielen und unerklärliche Schnitzer zeigten.

Dieser Abgang kann aufgefangen werden. Mit den Neuzugängen Mancienne und Bruma sowie den vorhandenen Spielern Besic und Kacar ist der HSV auf dieser Position gut aufgestellt. Zudem sind diese vier Spieler schnell und gut im Spielaufbau, was bei Mathijsen die Defizite waren. Er fiel läuferisch stark ab, was er die letzten Jahre durch gutes Stellungsspiel ausgleichen konnte.

Das neue Spiel, die Schnelligkeit und die auf Konter spielenden Vereine zeigten die Defizite von Mathijsen, die er immer seltener ausglich. Das war auch der Grund warum Mathijsen auch ohne Verletzung nicht mehr an Kacar vorbei kam. Mit dem Verkauf kam etwas Geld in die Kassen und ein gutverdienender Spieler entlastet zudem.

Demel, Rozehnal und Silva werden wechseln

Bei diesen Spielern wird mit den Vereinen um die Ablöse gefeilscht, aber ein Verkauf ist so gut wie sicher. Alle drei Spieler werden nicht groß vermisst. Demel vielleicht schon, weil sich sein Name für die Fans anbot im Stadion für Stimmung zu sorgen, aber ich denke, es werden sich neue Namen finden, die von den Fans bei Ballberührung gerufen werden können.

Ansonsten kamen die Spieler beim HSV nicht zurecht oder wurden durch jüngere ersetzt. Demel hätte keine Chancen an Diekmeier vorbeizukommen, also würde auf ihn die harte Bank warten.

Hier ist zu hoffen, dass alle drei abgegeben werden können, damit die gutverdienden Spieler nicht unnötig den Geldbeutel belasten. Denn Verstärkungen wären es keine.

Mit diesen Abgängen steht der Kader der neuen Saison

Die hier besprochenen Spieler werden den Verein in diesem Sommer verlassen. Lediglich bei Elia stehen noch Fragezeichen hinter seinem Namen. Ansonsten sind alle Spieler – außer Petric – fort, deren Verträge im nächsten Jahr auslaufen. Die älteren Spieler sind gegangen und es kamen neue und junge Spieler nach. Der Kader wurde verkleinert und punktuell verstärkt. Entweder auf lange Sicht oder als Sofortmaßnahme.

Die Mannschaft sollte stark genug sein, um die Klasse zu halten. ABer jeder weiß, was passieren kann, wenn erstmal eine Negativserie gestartet wird. Aber unter normalen Umständen wird der HSV im sicheren Mittelfeld stehen mit Tuchfühlung zum sechsten Platz. Ob es zu einem UEFA Cup Platz reicht, hängt auch vom Glück ab.

Der HSV geht gut gerüstet in die neue Saison. Die Kaderplanung hat System und die Stärke ist weiterhin vorhanden. Ebenso wurde darauf geachtet, dass es keine finanziellen Löcher gibt, falls bestimmte Ziele nicht erreicht werden. Der Fan kann sich auf die neue Saison freuen und wenn alle zusammenhalten, kann was ganz Großes entstehen!

Nur der HSV!

Was lernen Hochbegabte aus ihren Fehlern?

Juni 7th, 2011


Hochbegabte sind wissbegierig, lernwillig, an vielem interessiert, ehrgeizig, experimentierfreudig und neugierig. Diese mündet im Belegen von Kursen, Workshops, Seminaren oder Studiengängen. Der Wissensdurst ist unersättlich. Doch meistens sind sie nach Beendigung enttäuscht. Die Vermittlung von Informationen, Zusammenhängen ist enttäuschend und hatten sich Hochbegabte bereits bei der Vorbereitung auf diese Kurse angeeignet. Doch was lernen Hochbegabte aus dieser Situation?

Die Suche nach dem richtigen Angebot

Viele der enttäuschten Hochbegabten suchen weiter, weil sie die – aus ihrer Sicht – mangelnde Qualität nicht global, sondern punktuell auf dieses eine Angebot sehen. Es war einfach der falsche Kurs. Deshalb wird weiter gesucht und weiter gesucht. Die Qualität ändert sich nicht gravierende und sobald sie EINE Erkenntnis aus dem Kurs mitnehmen, versuchen sie sich damit den gesamten Kurs zu rechtfertigen. „Hat sich doch gelohnt.“ Und weiter geht die Suche nach einem Kurs, in dem mehr als eine Erkenntnis oder Erfahrung vermittelt wird.

Fehlende Qualität wird auf sich zurückgeführt

Die Enttäuschung, die bei den jeweiligen Kursen entsteht, wird selten von anderen Teilnehmern geteilt. So steht man alleine mit der Aussage, der Kurs hat nicht viel gebracht. Spricht dann die Leiterin noch von Erkenntnissen, die sich teilweise erst später einstellen, wartet ein Hochbegabter mitunter lange Zeit vergebens auf diese Erkenntnis.

Zudem wird auf sich selbst geschaut. Warum sind alle anderen immer zufrieden, nur man selbst nicht? Es sind ja wechselnde Teilnehmer und die Zahl der zufriedenen Teilnehmer steigt mit jedem Kurs. Das Verhältnis ist arg ungleichgewichtig und wird mit jedem Kurs schlimmer. Die Anstrengungen werden erhöht, denn es muss doch möglich sein, dass auch man selbst endlich mal zufrieden aus einem beendeten Kurs herausgeht. Aber leider können sich diese Personen anstrengen wie sie mögen. Dieses herbei gesehnte Gefühl, stellt sich nicht ein.

Es liegt nicht immer an einem selbst, wenn man unzufrieden aus einem Kurs herausgeht. Es kann auch an der Qualität des Kurses liegen. Mit Qualität meine ich hier für den hochbegabten Menschen, der sich mehr erwartet hat, der sich bereits bei der Vorbereitung mehr Wissen aneignete als der Kurs vermitteln konnte. Die Frage ist doch, wie kann diese Lage verändert werden?

Der Glaube an die eigene Stärke

Jeder Hochbegabte, der diese Situation kennt, sollte erstmal analysieren, warum er der Meinung ist, noch etwas hinzu lernen zu müssen. Warum werden diese ganzen Kurse, Bücher, Experten aufgesucht? Welche Erwartungen stecken hinter diesen Besuchen? Welche Ziele sollen erreicht werden?

Im Grunde genommen geht doch nur der zu einem Lehrkurs, der glaubt, nicht genügend Wissen zu haben; der glaubt, er müsse für bestimmte Aufgaben oder Probleme mehr Wissen aneignen; der glaubt, er müsse für bestimmte Positionen sein Blickfeld erweitern. Was aber bedeutet es jetzt, wenn diese Wünsche bestehen, sie aber nicht durch Kurse oder Bücher gedeckt werden kann?

Richtig. Der Blick zu den eigenen Stärken sollte geschärft werden. Wenn einem in diesen Kursen nichts mehr beigebracht werden kann, besteht bereits ein großer Fundus an Wissen. Dieses sollte sich vor Augen geführt und verinnerlicht werden. Das heißt nicht, dass es nichts mehr zu lernen gibt. Aber anders als es bisher der Fall war.

Gesellschaftsdenken

Beeinflusst werden wir alle von unserem Umfeld, von der Gesellschaft und natürlich durch die Erziehung. Besonders in Deutschland zählt nur, wer etwas vorzuweisen hat. Das ist in den seltensten Fällen das Wissen, sondern das bezieht sich auf Urkunden, Diplome, Auszeichnungen, Zeugnisse. Wer diese nicht vorlegen kann, kann nichts. So einfach ist das manchmal. Das lernt jeder von klein an. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn sich Hochbegabte nichts zutrauen und schon gar nicht den Intuitionen. Wer kennt es nicht, wenn man eine Information preisgibt, dass postwendend die Frage kommt: „Woher weißt du das?“ oder schlimmer „Und woher willst du das wissen?“. War das eigene Wissen gerade unpassend für den GEsprächspartner kommen auch Äußerungen wie: „Woher willst du das wissen, wenn du das nicht studiert hast?“.

Auf Dauer werden durch diese Äußerungen und dieses Denken viele eingeschüchtert. Die eingeschüchterten Personen gehen dann auf die Suche nach Kursen, Büchern, Experten. Damit sind wir wieder oben angelangt. Der Hochbegabte auf der suche nach dem richtigen Angebot.

Freimachen von gesellschaftlichen Druck und Denken

Vielen wurde aberzogen auf sich zu hören und sich selbst wichtig zu nehmen. Aber genau das, sollte jeder wieder lernen. Lernen auf sich zu hören und sich ernst zu nehmen. Sich respektieren und akzeptieren. Gerade Hochbegabte, die diese Wertschätzung nicht von anderen bekamen, sollten daran arbeiten sich selber zu vertrauen. Glauben sie an sich und ihre Stärken, kann die innere Stärke wieder aufgebaut werden.

Für dieses Umdenken ist allerdings eines wichtig: Sich Zeit lassen. Wer jahrelang oder jahrzehntelang seine Meinung, seine Intuition oder seine Auffassungsgabe, sein schnelles Denken, dein Einfühlungsvermögen und Mitgefühl, seine hohe Auffassungsgabe, seine Detailwahrnehmung etc. nicht zuließ, der muss sich diese Stärken erst wieder aneignen. Diese Eigenschaften und Merkmale liegen verschüttet unter einem Berg vergraben und muss erst wieder hervorgekramt werden. Dazu gehört, dass Sie sich in jeder Situation, bei jedem Problem, bei jeder Aufgabe, Zeit nehmen. Versuchen Sie nicht sofort nach Lösungen zu suchen, die Ihnen für ähnliche Fälle von Dritten vermittelt wurden. Nein, betrachten Sie sich die Aufgabe, nähern Sie sich ihr in langsamen Schritten und Sie werden merken, dass die Lösung kommt. Von Ihnen, ihre Lösung. Sie werden immer eine Antwort finden, wenn Sie sich die Zeit nehmen.

Schließen Sie Lücken gezielt

Sollten Sie an Aufgaben herangehen mit der Gewissheit, dass Sie sie lösen können und sich die Zeit für die Problemlösung genehmigen, werden Sie wissen, ob Sie noch Wissenslücken besitzen. Sie werden feststellen, ob eine Information fehlt, um zur Lösung zu kommen. Diese schließen Sie ab nun gezielt. Indem Sie im Internet recherchieren oder sich an Experten wenden, aber nicht um einen pauschalen Kurs zu belegen, sondern um eine Frage gezielt beantwortet zu bekommen. Diese Antwort holen Sie sich und setzen sich wieder an Ihre Aufgabe oder an Ihr Problem. Sie werden sehen, dass Sie bald keine allgemeinen Kurse mehr benötigen, dass Ihre Lebensqualität steigt und der Durst nach allgemeinem Wissen schnell versiegt.

Lernen Sie Ihre Hochbegabung zu leben!

Endlich, die Sommerpause ist beim HSV vorbei

Juni 5th, 2011


Sommerpause ist für viele Fußballfans eine grausame Zeit, wenn es keine Turniere zu bestaunen gibt. Es entsteht eine Lähmung ab dem 34. der letzten Saison und dem 1. Spieltag der neuen Saison. Der Puls steigt langsam in der Zeit der Vorbereitung, da hier Vorbereitungsspiele stattfinden. Aber beim HSV ist die Sommerpause ab sofort vorbei. Mit Mancienne als Neuzugang wird die U21 Europameisterschaft zur Pflichtveranstaltung. Zumal sicherlich weitere Neuzugänge des HSV dort vorspielen werden.

Michael Ian Mancienne

Michael Mancienne ist aufgrund einer Sonderregelung bei der EM U21 dabei. So kann sich jeder Hamburger und HSV Fan diesen Neuzugang anschauen. Einen besseren Eindruck kann man von einem relativ unbekannten Spieler nicht bekommen. Unbekannt für Nicht-Nachwuchsmannschaften- und Nicht-Premier-League-Gucker. Für diese folgen ein paar Daten (Auszüge):

  • 50 Spiele in der Premier League
  • spielte die U21 Europameisterschaft 2009
  • spielte die Qualifikationsspiele für die U21 Euro-Qualifikation

Für diese Daten finde ich die Ablösesumme mit 2,5 Mio. Euro recht moderat, was sicherlich auch aufgrund seiner Verletzung zu Beginn des Jahres lag und auch, dass Mancienne mit seinen 1.84 m kein Gardemaß für die Premier League hat.

Die Europameisterschaft beginnt am 11.06.11 und endet am 25.06.11 mit dem Endspiel. Wäre doch schön, wenn wir Michael Ian Mancienne dort sehen würden. Mit diesen Selbstvertrauen könnte er dann zum zweiten Trainingslager des HSV anreisen und durchstarten. Denn er wurde als Stammkraft eingekauft, der neben Heiko Westermann in der Innenverteidigung spielen soll. Die Abwehr wäre dann mit Diekmeier, Mancienne, Westermann und Aogo gut aufgestellt. Aber zurück zur Europameisterschaft.

England spielt an folgenden Tagen:

  • 12.06.11: Spanien – England um 20:45 Uhr
  • 15.06.11: Ukraine – England um 20:45 Uhr
  • 19.06.11: England – Tschechien um 20:45 Uhr
  • 22.06.11: Halbfinalspiele um 18:00 oder 21:00 Uhr
  • 25.06.11: Endspiele um 18:00 oder 20:45 Uhr

Alle HSV Fans drücken Mancienne für seine Spiele die Daumen. Möge er erfolgreich, eingesetzt und unverletzt bleiben. Das Selbstvertrauen kann der schüchtern wirkende Mancienne gebrauchen, um einen guten Start in Hamburg beim HSV hinzulegen.

Nur der HSV!

jung, hungrig und talentiert = Erfolg

Juni 4th, 2011


Die heutige Erfolgsgarantie scheint zu sein junge, hungrige und talentierte Fußballer zu verpflichten oder auszubilden. Dann käme der Erfolg von alleine – siehe Dortmund, Mainz, Nürnberg und Freiburg. Aber was hat es genau auf sich mit diesen Forderungen und was steckt dahinter?

Früher war nicht alles schlecht. Und die Spieler, die heute nicht mehr zu der Kategorie jung und hungrig zählen, waren aber vor ein paar Jahren jung und hungrig. Sie waren auch talentiert, denn sonst würde keiner in der Bundesliga spielen. Was also ist anders?

Nachwuchsarbeit

Ich hole ein wenig aus. Denn Deutschland hat seinen letzten Titel mit der Nationalmannschaft (der Herren) 1996 mit Berti Vogts errungen. Allerdings wurde schon damals gewarnt, von keinem geringeren als eben Berti Vogts. Deutschland würde in der Nachwuchsarbeit hinterher hinken. Es wurde gefordert, dass in Deutschland mehr junge deutsche Spieler zum Einsatz kommen sollten. Es wurden Regeln und Vorschriften für die Bundesliga-Mannschaften erstellt, die jeder zu folgen hatte. Das Ziel war, mehr Wert auf den deutschen Nachwuchs zu legen.

Ich kann mich noch gut an das Gestöhne der Bundesligavereine erinnern, dass die Jugend nicht gut ausgebildet wäre, dass dieser Schnitt zu schnell und zu früh käme. Aber es bewegte sich was. Die Auflagen für alle Vereine für ihren eigenen Nachwuchs zu sorgen, führten zu einem Umdenken. Erst langsam, dann schneller.

Erfolge der Nachwuchs-Nationalmannschaften

Mittlerweile schauen viele Länder auf uns und unsere Jugendarbeit. Besonders nach den letzten Erfolgen:

  • U21 – Europameister 2009
  • U19 – Europameister 2008
  • U17 – Europameister 2009

Ich gehe hier jetzt mal nicht näher drauf ein, dass sich diese Mannschaften anschließend teilweise nicht mal mehr qualifizieren konnten. Das ist ein Extra-Blog wert. Hat aber nichts mit nachlassender Nachwuchsarbeit zu tun.

Der Fußball hat sich verändert

Der Fußball hat sich in den letzten Jahren verändert. Über allem steht die Taktik, das Spielsystem und wie dieses auf dem Platz umgesetzt wird. Bei keinem Spieler darf eine gute Technik, eine gewisse Grundschnelligkeit und eine gute Kondition fehlen. Das ist für mich aber selbstverständlich und ist nicht neu. Das hatten die älteren Semester auch vorzuweisen. Aber die Taktik und das Spielsystem wird den Jugendlichen von klein an beigebracht. Es wird auch verstärkt wert auf eine gute mentale Stärke geachtet.

Ältere Spieler genossen diese Art der Ausbildung nicht, sondern eine andere. Es scheint, als wären die älteren Spieler, die es nicht schaffen, sich diesem neuen System anzupassen, Fremdkörper auf dem Platz. Es sieht aus, als würden diese Spieler pomadig, hüftsteif, langsam sein. Dabei passen sie nicht ins System.

Eine weitere Änderung ist, dass vor einigen Jahren noch die Stärke des Einzelnen zählte. Ein einzelner Spieler konnte den Unterschied ausmachen. Es wurde ruhig und abwarten gespielt und auf die Lücke gewartet. Aber die gut ausgebildeten jungen Spieler bieten keine Lücken mehr. Sie sind zudem konditionell auf einem guten Niveau. Dass sich gerade die großen Mannschaften in den letzten Minuten durchsetzten war auch eine Frage der Kondition. Aber die ist gerade bei den vermeintlich schwächeren Mannschaften im Überfluss vorhanden. Auf einen Einbruch zum Ende des Spiels warten viele Mannschaften jetzt noch vergeblich. Die kam nicht.

Im Gegenteil. Im neuen Spielsystem laufen die Spieler im Schnitt 1 – 3 km mehr als früher. Das Spiel in die Tiefe, das Umschalten von Verteidigung auf Angriff, geht in Sekundenschnelle. Wer da zu lange wartet, verliert den Ball, bevor er überlegen konnte, wohin er ihn spielen möchte. Die Spieler sind durch die mentale Ausbildung auch fitter im Kopf, sie sind konzentrierter und schalten schneller um.

Beispiel HSV

Mannschaften, die verstärkt auf „ältere“ Stars setzten, die auf Qualität des Einzelnen wert legten, die einen höheren Altersdurchschnitt vorweisen, konnten nicht mehr mithalten. Dieses kann in den letzten Jahren beobachtet werden. Der HSV zum Beispiel war ein Verein, der auf Stars und Qualität setzte, aber übersah, dass ein Umbruch stattfand. Viel zu wenig Spieler standen auf dem Platz, die nach dem neuen System ausgebildet wurden. Entsprechend wurden die Tabellenplätze von Jahr zu Jahr höher.

Natürlich ist nicht alles schlecht, aber dieser Umbruch zum taktischen Spiel, der muss von allen Vereinen mitgegangen werden. Und nun sind wir wieder bei den jungen, hungrigen und talentierten Spielern. Es sind nun mal die jungen Spieler, die nach diesem System ausgebildet wurden. Deshalb wird verstärkt nach diesen jungen Spielern gesucht. Was man nicht zuletzt an den beiden Neuzugängen beim HSV sehen konnte.

Der Umbruch ist auch beim HSV angekommen und wird mittlerweile von jedem mitgegangen. Spieler, Vorstand, Aufsichtsrat und vor allem Fans. Denn diese haben sich an ihre Stars gewöhnt und müssen erstmal mit System und Taktik vorlieb nehmen.

In diesem Sinne – Nur der HSV!

 

Es gibt keine Großen und Kleinen mehr

Mai 28th, 2011


Im Fußball, besonders in der Bundesliga hat sich etwas gravierendes verändert. Das spürt gerade der FC Bayern München. Früher war jeder Verein froh, wenn Bayern einen Spieler kaufen wollte, waren die Schatullen danach prall gefüllt. Aber die Zeiten sind vorbei und immer mehr Vereine verzichten auf Millionenbeträge für ihre Spieler.

Früher pickte sich Bayern München die Stars der Vereine raus und die Spieler, genau wie der Verein, wurden schwach. Natürlich tat jeder Verkauf eines Leistungsträgers oder Stars weh, aber die Millionen für die Abfindung milderten den Trennungsschmerz. Aber heutzutage können sogar Vereine wie Mönchengladbach auf eine Abfindung von 15 Millionen Euro verzichten und behalten ihren Flügelspieler lieber in den eigenen Reihen. Freiburg konnte es sich erlauben ein 18 Millionen Angebot für Cisse abzulehnen, um die Saison gut zu Ende zu spielen.

Ein Ruud van Nistelrooy musste erkennen, dass der HSV das Angebot von Real Madrid mit einem Lächeln ablehnen konnten. Was sind schon 4 Millionen, wenn auf der anderen Seite Tore und die Europa Liga winken? Ebenso sah es mit Elia aus, der von Wolfsburg umworben wurde. Aber da konnten auch 18 Millionen Euro den Willen vom HSV nicht brechen. Der Fokus lag auf einer guten Mannschaft und die Leistungsträger werden nicht mehr verkauft.

Die Vereine werden nur noch schwach, wenn sie selber den Spieler nicht mehr behalten wollen und bereits adäquateren Ersatz gefunden haben. Dann freut sich der abgebende Verein, dass er mit dem scheidenden Spieler noch mal Kasse machen kann.

Besonders kritisch ist das für den FC Bayern München. Die Verantwortlichen waren es gewöhnt, dass sie einen Transfer ankündigten und dadurch genügend Druck entstand, so dass der Spieler früher oder später, meist früher, bei Bayern eintrudelte. Aber das funktioniert nicht mehr, wie es aktuell bei Manuel Neuer oder auch Jerome Boateng stattfindet. Da wird über die Medien gepoltert, dass der Wechsel nur noch von Schalke bekannt gegeben werden müsse, ansonsten wäre alles in trockenen Tüchern. Ebenso laut wurde geäußert, dass ja Schalke nicht so blöd wäre und auf das viele Geld verzichten würde, da Neuer im nächsten Jahr ablösefrei wäre. Aber, und da lernt Bayern gerade dazu, auch das ist kein Druckmittel mehr für die Vereine. Schalke überlegt ernsthaft, ob sie auf 25 Millionen Euro verzichten und dafür noch ein Jahr länger mit Neuer im Verein spielen können.

Lange Verträge werden mit den (zukünftigen) Leistungsträgern abgeschlossen, aber nicht wie früher, um die Ablöse nach oben zu treiben, sondern um den Spieler länger an den Verein zu binden. Junge Spieler werden in ein Gerüst eingebaut, welches in den nächsten Jahren gefestigt wird und für lang anhaltenden Erfolg stehen soll. Spieler wie Götze werden als unverkäuflich bezeichnet und das sehr überzeugend.

Hinzu kommt, dass die schillernden Namen von einst nicht mehr so ziehen, wie es die Herren sich wünschen. Ein Contrao sagt über die Medien, dass er keine Lust hätte zu den Bayern zu gehen. Er würde lieber bei seinem Verein in Portugal spielen. Also das nenne ich mal eine Ohrfeige!

Die kleinen Vereine spielen jetzt auch international, haben volle Stadien, Sponsoren und können angemessene Spielergehälter zahlen, weshalb nicht mehr jeder Spieler weiche Knie bekommt, wenn ein vermeintlich großer Verein anklopft. In Europa sind unter den 30 Vereinen mit den meisten Zuschauern pro Saison 15 Vereine aus Deutschland. Viele Zuschauer bedeuten viele Einnahmen. Und jeder Fußballer spielt lieber vor voller Hütte und verdient ein paar Euronen weniger, als vor leeren Rängen mit vollen Taschen.

Das es keine Kleinen mehr gibt, zeigt sich in der Tabelle. Nürnberg, Mainz, Freiburg, Hannover und auch Dortmund sind Vereine, die keiner so weit vorne erwartet hätte. Die Bundesliga ist ausgeglichen wie nie. Die Nachwuchsförderung hilft besonders den „kleinen“ Vereinen, da man nicht mehr nur auf günstige Spieler aus dem Ausland angewiesen ist. Der eigenen Nachwuchs ist gut ausgebildet, spricht die eigenen Sprache und den Verein. Die Integration funktioniert schneller und die Ablösesumme wird eingespart. Die Mannschaften profitieren von ihrem Mannschaftsgeist und wissen, dass sie eine Rolle spielen können.

Es bleibt abzuwarten, was die „großen“ Vereine wie Bremen, Bayern, Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg aus der Situation lernen und ob sie ihre Erkenntnisse umsetzen können. Hierbei hoffe ich natürlich, dass der HSV seine Lehren gezogen hat und diese bereits in der nächsten Saison ausspielen kann. In dem SInne,

nur der HSV!

 

HSV und holländische Spieler – eine Liebe vergeht

Mai 27th, 2011

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HSV und Spieler aus der Niederlande war viele Jahre eine Liebesbeziehung. Talente und junge Spieler, die auf dem Weg in die Nationalmannschaft waren, gingen zum HSV, um sich auf der internationalen Bühne zu zeigen und dann den nächsten Schritt zu machen. Es war eine win-win-Situation, da der HSV an den Ablösesummen gut verdiente. Aber diese Liebesbeziehung driftet Richtung „schmutzige Wäsche waschen“ ab.

Die Liebe begann in der Zeit, als Bernd Hoffmann gerade Vorsitzender beim HSV wurde. Er kaufte zusammen mit Didi Beiersdorfer junge Spieler aus Holland ein. Sie spielten beim HSV bis sie ihren Marktwert vervielfacht hatten und wurden dann verkauft. Das war für viele Spieler aus der Niederlande ein tolles Sprungbrett. Durch die Einsatzzeiten und das Vertrauen, welches den Spielern entgegen gebracht wurde, entwickelten sich viele beim HSV zu Stars. Das fand Nachahmer. Aber die Zeiten haben sich gewandelt.

Bernd Hoffmann und anfangs Didi Beiersdorfer war es zu verdanken, dass der HSV im Ranking immer weiter nach oben sprintete und bald unter den 20 besten Vereinen in Europa war. Nun wandelte sich die Einstellung, musste nicht mehr jeder Spieler sofort verkauft werden und konnte auch auf die eigene Situation geschaut werden. Somit wurde das Sprungbrett für die holländischen Spieler kleiner und bei manchen klemmte es sogar. Deshalb musste zu anderen Maßnahmen gegriffen werden.
<ul>
<li>Boulahrouz „verletzte“ sich vor einem Spiel, um so seinen Wechsel zu provozieren.</li>
<li>Van der Vaart zeigte sich mit einem Trikots eines anderen Vereins, um seinen Wechsel zu provozieren.</li>
<li>Elia schwärmt öffentlich von den ganz großen Vereinen und stellt sich automatisch in diesen Vereinen auf.</li>
<li>Ruud van Nistelrooy äußerte über die Medien, dass Real seine Liebe wäre und jeder beim HSV sicherlich verstehen wird, wenn er diesem Ruf aus Madrid folgen würde.</li>
</ul>
Was bei Boulahrouz noch funktionierte, ging bei van der Vaart mit Verzögerung und bei Elia und Ruud gar nicht mehr. Der HSV muss keinen Spieler verkaufen und lässt sich schon gar nicht mehr erpressen. Der HSV kann es sich leisten einen Spieler wie Elia oder Ruud auf die Tribüne zu setzen, sollten sie den Dienst verweigern. Es gibt genügend andere Spieler, die einspringen und das Geld ist nicht mehr ausschlaggebend.

Das bedeutet aber auch, dass es für den HSV schwerer wird neue talentierte junge Spieler aus der Niederlande zu bekommen, da diese wissen, dass das Sprungbrett auch eine längere Ehe werden könnte. Das hält die Spieler davon ab zum HSV zu kommen und lieber noch ein Jahr in ihrem Verein zu spielen. Ihr Plan ist, dass sie bei ihrem Verein ihre Leistungen erbringen müssen und sich nach Verzögerung noch größere Vereine melden werden. Zu diesen ganz großen Vereinen gehört der HSV (noch) nicht.

Hier müssen zwei Spielernamen genannt werden: Affelay und Bruma. Bei beiden Spielern war der HSV lange interessiert und gaben immer wieder ihre Angebote ab. Das Interesse bei den Spielern war vorhanden, aber wohl eher, um seinen Namen in den Medien zu sehen, als dass sie wirklich ernsthaft überlegten zum HSV zu kommen. Auch beim aktuellen Spieler Bruma zieht sich dieser geplante Wechsel schon über ein Jahr hin. Auch jetzt möchte er erst mit der Nationalmannschaft spielen und sich zeigen. Seine Hoffnung ist, dass er auf sich aufmerksam machen möchte, um eventuell ein Verein eines größeren Vereins zu bekommen.

Der HSV ist zu groß geworden, als dass es noch als Sprungbrett dienen könnte, aber noch zu klein, als dass es wirklich mit den großen Vereinen mithalten könnte. Deshalb hoffe ich, dass der neue Sportchef und der neue Vorstand Mittel und Wege finden ihren Kader zu verstärken, aber mit Spielern, die den HSV als großen Verein sehen und nicht nur als Sprungbrett.

Diese Spieler legen mehr Wert auf ihren Marktwert, als auf den Erfolg der Mannschaft. Das haben wir in den letzten Jahren gesehen und der ausbleibende Erfolg zeigte, dass ein Umdenken erfolgen muss. Die Einsicht des Umbruchs ist vorhanden, nun sind alle gespannt, welchen Weg der HSV gehen wird, um den Namen HSV noch größer zu machen und den Anschluss an die Großen zu schaffen.

Nur der HSV!

Beim HSV wird im Stillen gearbeitet

Mai 21st, 2011


Eine völlig neue Situation beim HSV, denn es dringt nichts nach außen. Es ist sogar so still beim HSV geworden, dass manche schon unken, dass gar nicht gearbeitet wird. Aber es wird fieberhaft am Umbruch gearbeitet. Der Unterschied zu früher ist, dass nichts nach außen dringt. Keine potenziellen Neuzugänge, keine Vertragsgespräche, keine möglichen Abgänge, nichts.

Beim HSV scheint sich jeder hinterfragt zu haben, zumindest vorerst, und jeder wird vom neuen Vorstand eingeschworen worden seien. Denn anders ist es nicht zu erklären. Die Leute, die unter dem Vorsitzenden Hoffmann noch fleißig Informationen an die Presse verkauften oder zumindest weitergaben, sitzen immer noch im Aufsichtsrat. Dieser hat sich seit dem Wechsel von Hoffmann auf Jarchow nicht geändert. Aber seit dem Jarchow den Verein führt, ist Stille. Es schien, als habe er mit seinem Amtsantritt ein Leck gestopft. Seit dem Tag Eins war Ruhe. Angenehme Ruhe, denn vorher gab es jahrelang Streit und Kompetenzgerangel. Diejenigen, die vorher die Informationen an die Presse gaben, ging es in erster Linie um die Rufschädigung des Vereins. Nun, sind aber auch diese Quellen versiegt, was ich beführworte.

Ein Verein kann nur an die Spitze, wenn er in Ruhe arbeiten kann. Sobald alle möglichen Schritte, Gespräche, Vertragsdetails, Konzepte in der Öffentlichkeit diskutiert werden, sind sie eigentlich schon wieder Makulatur. Arnesen hat es gesagt, der Verein kann nur an die Spitze kommen, wenn der Verein zusammenhält. Dazu zählt jeder Mitarbeiter, der Aufsichtsrat, der Vorstand, die Fans und natürlich die Spieler und der Trainerstab. In den letzten Jahren wurde der Erfolg zu sehr an den letzten beiden Punkten festgemacht und diese wurden dann bei Misserfolg auch ausgetauscht. Aber das Gesamtkonzept muss stimmen. Der Anfang ist gemacht und der Umbruch ist eigentlich schon seit Amtsantritt von Jarchow und Hilke eingeläutet. Seit dem wird beim HSV ganz anders gearbeitet. Seit dem herrscht Ruhe, seit dem schweigen die Kritiker.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass nichts nach außen dringt. Früher war man als Fan sehr gut informiert. Jederzeit war klar, an welchem Spieler der Verein interessiert ist und welche Schritte geplant sind. Das gab auch ein Stück Sicherheit, da man wusste, dass gearbeitet wird und in welche Richtung. Nun ist alles still. Und manche überlegen schon, dass der Zug für den HSV in puncto Neuzugänge abgefahren sei. Das ist natürlich Quatsch, denn es wurden in der Öffentlichkeit zwar ein paar Namen gehandelt, aber es gibt genügend, die noch auf dem Markt sind. Zumal die Namen, die gehandelt wurden, von der Presse erfunden wurden, weil es keine Informationen aus dem Verein gab. Da die Medien aber etwas schreiben müssen, wird der HSV bei jedem Transfer als möglicher Kandidat genannt. Natürlich bekommt der Verein keinen der Spieler, weil sie nicht interessiert sind. Aber in der Öffentlichkeit verbreitet sich die Meinung, dass der HSV keine Chance bei guten Spielern hat. Und ich muss gestehen, auch ich muss mich erst an diese Situation gewöhnen.

Ich vertraue dem Vorstand und dem Trainerteam, welches gerade einen Neuzugang verzeichnete. Frank Heinemann ist neuer Co-Trainer von Oenning. Es war sein Wunsch mit Heinemann zusammenzuarbeiten. Umso schöner ist es, dass es geklappt hat. Ein Trainerteam muss sich blind vertrauen können. Der Vorstand mit dem Sportchef Arnesen hat ein großes Scoutingnetz, kennt die Spieler und hat mit Oenning einen Trainer, der mit jungen Spielern umgehen kann. Dieses Gespann wird in den nächsten Wochen ein Team zusammenstellen, welches uns nächste Saison erfreuen wird. Mich haben bereits die letzten Bundesligaspiele optimistisch gestimmt. Wird diese Mannschaft nun gezielt verstärkt, kannn ein Team zusammenwachsen. Da in der Mannschaft noch einige Leader vorhanden sind, werden wohl eher Perspektivspieler geholt. Und diese Namen werden sicherlich nicht in den Medien gehandelt. Damit wird der Verein uns – die Fans – und die Medien überraschen.

Dieser Umbruch gibt mir ein sehr gutes Gefühl, dieser Umbruch, der den ganzen Verein betrifft.

Nur der HSV!

Mein eBook jetzt auch bei amazon Kindle Version

Mai 14th, 2011

Ich freue mich! Endlich! Nach dem mein eBook schon fünf Monate im Apple Shop iBooks zu kaufen war, gibt es das eBook jetzt auch bei Amazon. Es kann mit einem Kindle oder Kindle App gekauft und gelesen werden.

Das ist nun der direkte Link zum eBook bei Amazon. Hach ist das ein schöner Moment. 🙂

Neues Design bei meiner Website www.manongarcia.de

Mai 10th, 2011

Ich lade euch ein meine neu gestaltete Website zu begutachten. Gerne könnt ihr Kommentare hinterlassen. Durch eine kurzfristige Planänderung werde ich nun diesen Blog in die Website integrieren, was noch erfolgen muss. Es wird noch gearbeitet, weshalb ich auch eure Kommentare und Anregungen aufnehmen kann. Also traut euch. 🙂

www.manongarcia.de

ebook: Sind Sie noch Katze oder schon Hund? mit Direktlink

Mai 10th, 2011

Nachdem ich mich vor ein paar Tagen beschwerte, dass ich keinen direkten Link zu meinem eBook bei Apple iBooks einfügen kann, wurde mir folgende Variante gezeigt.

Es ist noch nicht optimal, aber es funktioniert. Unten habe ich den Kauflink eingefügt. Aber es muss hinzugefügt werden, dass dieser Link beim Rechner (Mac oder PC) zur iTunes Vorschau verlinkt und nur auf den Geräten iPhones, iPad und iPod touch zum direkten Download. Da das App iBooks nicht auf dem Mac funktioniert und die Bücher nicht über iTunes gekauft werden können, ist diese Möglichkeit eingeschränkt.

Trotzdem wollte ich euch diese Information nicht vorenthalten. So kann auch der Link einem Interessenten zugeschickt werden, damit dieser sich bei iBooks über das eBook über Hochbegabung erkundigen kann.

Aber solange diese Möglichkeit nicht optimiert wird, hoffe ich darauf, dass mein Verlag bald möglichste Einigung mit anderen eBooks-Portalen trifft, um den Kauf meines eBooks zu vereinfachen. Denn so ist es … na ja. 🙂

Beim unten stehenden Link kann zu dem auch die Kundenrezension eingesehen werden und weitere Rezensionen abgegeben werden. Das ist über iBooks mit dem iPhone nicht einsehbar. Deshalb sollte dieser Link so oder so besucht werden.

eBook Kauflink zu iBooks