Archive for the ‘Hochbegabung’ Category

Wie werden Hochbegabte erkannt?

Donnerstag, März 24th, 2011


_In den letzten Tagen las ich immer wieder diese oder ähnliche Fragen in den deutschen Tageszeitungen. Wie werden die Hochbegabten erkannt? Dazu gibt es dann Vorträge, Veranstaltungen und Workshops. Aber ist das nicht viel zu kurz gedacht? Oder ist das in der heutigen Zeit noch notwendig, weil die hochbegabten Menschen sonst durchs Rost fallen würden?

_Eine Mutter kommt mit ihrem Kind nicht zurecht und überlegt, ob es hochbegabt sein könnte. Aber muss denn erst ein Intelligenztest gemacht werden, damit sich die Eltern entsprechend um ihr Kind kümmern? Wieso verändert eine Zahl alles? Wieso beobachten sie ihr Kind nicht einfach und gucken, was es braucht und was es möchte? Wenn einem Kind langweilig ist, ist es doch immer noch dasselbe Kind, egal, welchen IQ es hat. Warum fordern die Eltern das Kind, wenn es hochbegabt ist? Fordern es aber nicht, wenn es eine Zahl kleiner 130 besitzen? Ist es richtig, dass die Eltern dieser Zahl so viel Bedeutung beimessen? Was passiert denn, wenn das Kind eigentlich hochbegabt ist, aber beim Test lustlos oder unkonzentriert war und es deshalb nicht zum Vorschein kam? Die Eltern würden dieses Kind nicht fordern, weil es angeblich nicht hochbegabt ist. Das ist eine verkehrte Welt! Die Eltern sind so nah an ihren Kindern dran, sie wissen genau, was mit ihren Kindern ist, was sie mögen, was nicht. Sie wissen, welche Hobbys sie haben. Wieso wird eine Forderung nicht in einer Interaktion mit dem Nachwuchs selber erarbeitet? Wieso brauchen Eltern eine „Erlaubnis“ in Form eines Testergebnisses? Es gibt so viele Formen von Hochbegabung und nur ein Teil wird mit dem Intelligenzquotienten abgebildet. Was ist mit den Kindern, die in anderen Teilen ihre Hochbegabung aufweisen? Würden diese keine Forderung mehr erhalten?

_Sowieso finde ich die Diskussion, wie man hochbegabte Kinder und Schüler am besten fordert, eine am falschen Ende. Wäre es nicht gerechter, wenn alle Kinder individuell gefördert werden? Jeder sollte entsprechend seiner Begabung gefordert, aber auch gefördert werden. Warum soll das einer kleinen Gruppe von 2% vorbehalten bleiben? Zumal bei dieser Forderung meist die unentdeckten Hochbegabten nicht berücksichtigt werden. Jedes Kind hat das Recht auf Herausforderungen, egal, ob zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule. Nur dieses Recht können sie zwar einklagen, aber nicht durchsetzen. Dafür sind die Bezugspersonen und Erziehungspersonen zuständig, die dieses Recht allzu oft vernachlässigen. Ich frage mich dann immer, ob die Eltern, die Lehrer, die Kindergärtner (und alles auch in weiblicher Form) nicht selber mal Kind und Schüler waren. Jeder Erwachsene musste durch seine Kindheit und hat entweder erfahren dürfen wie es sich anfühlt, wenn einem Herausforderungen gestellt werden oder er war in der traurigen Situation, dass er diese eben nicht erhielt. Aber in beiden Varianten müsste diese Person als Erwachsene alles daran setzen, um die Aussichten für den Nachwuchs zu verbessern. Aber leider scheint auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen eine Resettaste zu existieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass Kinder und Schüler immer weniger in den Genuss von Herausforderungen kommen.

_Das Schulsystem wird trotz vieler Reformen und Änderungen nicht dahingehend geändert, dass Schüler gerne zur Schule gehen, dass sie sich auf die Herausforderung freuen und begeistert mitmachen. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grunde kann ich doch verstehen, wenn sich Eltern engagieren, die die Voraussetzungen ändern wollen und sich für ihre Kinder einsetzen. Eigentlich müssten viel mehr Eltern auf die Barrikaden gehen und für eine Schulrevolution demonstrieren. Da sich diese Demonstration oftmals auf die Eltern hochbegabter Kinder beschränkt, ist es nicht verwunderlich, dass in der Öffentlichkeit öfters von der Förderung der Hochbegabten gesprochen wird und weniger vom Recht auf Forderung für alle.

_Es kann ein Anfang sein, es kann der Beginn sein, dass diese Forderung in absehbarer Zeit auf alle Schüler ausgeweitet wird. Ja, das kann sein. Aber eher sehe ich die Gefahr, dass mit den Fingern auf Hochbegabte gezeigt wird, weil man neidisch auf die Forderung ist, weil diese eigentlich jedem zusteht. Dieser Protest ist berechtigt, aber die Finger sollten nicht auf die Hochbegabten gezeigt werden, sondern auf die Urheber des Schulsystems und auf die eigenen Eltern. Würden sich alle Eltern für die Forderung ihrer Kinder einsetzen, nähmen die Hochbegabten keine Sonderstellung ein.

_Dazu passen Berichte über Schulen, die sich verstärkt um Hochbegabte kümmern. In dem Bericht wird nur über die Maßnahmen gesprochen, die die Hochbegabten betreffen und zurecht beschweren sich die anderen, die nicht in den Genuss dieser Maßnahmen kommen. Warum bekommen manche eine Extrawurst gebraten? Was können die Schüler dafür, die einen IQ kleiner 130 haben? Nichts! Sie haben dieselben Rechte.

_In der Hoffnung, dass sich in Zukunft die Eltern und Lehrer besinnen und nicht versuchen alles zu vereinheitlichen, sondern sich jedes Kind, jeden Schüler individuell anschauen und begegnen.

Manon Garcia. Autorin
Das aktuelle Buch: Sind Sie noch Katze oder schon Hund? Hochbegabung nach dem Testergebnis ist als Buch in allen Buchhandlungen (online, wie offline) und als eBook (derzeit nur über das Appleportal iBooks) erhältlich.

Weitere Rezension über das Sachbuch Hochbegabung

Dienstag, Januar 11th, 2011

Bei querbeet-gelesen.de gibt es eine Rezension über das Buch „Sind Sie noch Katze oder schon Hund? Hochbegabung nach dem Testergebnis“ zu bestaunen. Sehr interessant zu lesen mit einer anderen Herangehensweise.

Wer sich ein Bild machen und mit diskutieren möchte geht auf den Blog von Andrea Groh:
Rezension „Sind Sie noch Katze oder schon Hund? Hochbegabung nach dem Testergebnis“ von Andrea Groh

Rezension zum Sachbuch Hochbegabung

Mittwoch, Januar 5th, 2011

Eine weitere Rezension über das Buch:

ist mir zu Ohren gekommen, die ich mir natürlich gleich durchlas.

Grundsätzlich sollte es so sein, dass man ein Buch schreibt, von dem man zu hundert Prozent überzeugt ist. Das bin ich. Trotzdem freue ich mich über positive und mache mir Gedanken bei negativen Rezensionen. Deshalb freut es mich, dass die neue Rezension von Nathalie Bromberger positiv war und auch einen interessanten Aspekt mit aufnimmt. Sie führt vom Buch über die generelle Diskussion über das Thema Hochbegabung. Es hat sich seit dem ersten Buch von Andrea Brackmann einiges getan. Mittlerweile gibt es verschiedene Bücher. Anfangs gab es diese im Bereich für Kinder und Jugendliche. Sie richteten sich an die Eltern oder Lehrer. In der ersten Welle wurde vergessen, dass die Hochbegabung sich im Erwachsenenalter nicht auswächst. Sie ist immer noch vorhanden und wer in der Kindheit keinen positiven Umgang mit der Hochbegabung erlernen konnte, kann unter Umständen als Erwachsener leiden ohne zu wissen warum. Deshalb freute ich mich über das zweite Buch von Andrea Brackmann, welches sich an die erwachsenen Hochbegabten wendete. Danach folgten Bücher von Jürgen vom Scheidt, Detlef Scheer, Katharina Fitze und nun auch meines. Aber das ist erst der Anfang. Es werden weitere folgen – zu groß ist der Bedarf und die Notwendigkeit bestimmte Dinge aufzuarbeiten.

Lest die Rezension von Nathalie Bromberger, die sich ihre eigenen Gedanken zu diesem Thema machte:
http://begabung.blogspot.com/2011/01/sind-sie-noch-katze-oder-schon-hund.html

Wie ich lernte mit der Hochbegabung zu leben

Montag, Januar 3rd, 2011

ODER: Vom Underachiever zur glücklichen Hochbegabten

Vor ein paar Jahren erfuhr ich, dass ich hochbegabt sein soll. Ich und hochbegabt. Ein Scherz! Ich lachte nicht, weil sich ein wohliges und ja, auch ein stolzes Gefühl ausbreitete und ich diesem Gefühl nachspürte. Bei Lachen hätte ich Angst, dass die Hochbegabung zerplatzt. Also freute ich mich still, ohne zu lachen.

Da ich ein Mensch wie jeder andere war, kannte ich die Mythen von Genies. War ich jetzt ein Genie? Es gab Genies, die komponierten wie Mozart oder forschten wie Einstein. Beides kam für mich aufgrund meines Alters nicht mehr in Frage. Ein Genie hat seine Leistungen auch bereits in der Kindheit gezeigt. Das war bei mir nicht der Fall. Also kein Genie. Was bringt mir also die Hochbegabung mit seiner Intelligenz? Schneller, höher, weiter. Wenn das jetzt auch für mich galt … könnte ich meine ganzen Interessen gleichzeitig studieren. Vor ein paar Wochen überlegte ich noch, ob ich Bildungswissenschaft oder Mathematik studieren soll. Nun war klar, ich studierte beides parallel. Wozu hat man denn die Hochbegabung!? Zudem nahm ich mir vor, die Hochbegabung vollends auszukosten und schneller zu studieren, als es die Regelstudienzeit vorgab. Irgendwie musste ich ja die verlorene Zeit wieder gut machen.

Da ich eine Frau der Tat bin, setzte ich beides umgehend um und studierte zwei Monate später beide Studiengänge parallel. Komischerweise war mein Gedächtnis mit dem Testergebnis nicht mitgewachsen und zusätzlich kam eine nicht gekannte Prüfungsangst hinzu, die mich verzweifeln ließ. Erst war ich verzweifelt, weil ich so viele Jahre ohne die Hochbegabung leben musste und nun, weil ich die Eigenschaften der Hochbegabung nicht anwenden konnte. Ich machte etwas falsch, denn andere waren in der Lage ihre Hochbegabung zu nutzen. Sie übersprangen mindestens drei Schulklassen, hatten ihren Doktor mit nicht mal 20 Jahren oder erreichten Dinge, die sich sonst keiner erträumte. Und ich? Ich saß rum und war nicht in der Lage zwei läppische Studiengänge parallel zu studieren. Dabei waren es doch Gebiete, die mich interessierten. Es heißt, wer Informationen lernt, die einem Spaß machen, lernt von allein. Aber auch hier schien ich eine Ausnahme zu sein.

Ich saß in der Küche und fragte mich, was ich von meiner Hochbegabung hätte, wenn ich diese nicht einsetzen könnte. Ich dachte nach, ob es andere Eigenschaften an der Hochbegabung gab, die ich nutzen könnte, wenn das beim Gedächtnis und Lernen schon nicht klappte. Das Grübeln dauerte ziemlich lange, denn mir fiel nichts ein, was ich als Hochbegabte jetzt anders oder besser machen könnte. Ich blieb immer wieder an den Fragen hängen: Was ist eigentlich Hochbegabung? Wie äußert sich die? Und warum bin ich hochbegabt, habe aber keinerlei Eigenschaften mit auf den Weg bekommen? Mein Lebenslauf und mein Lernverhalten deuteten wenigstens nicht auf eine Hochbegabung hin.

Aber eines konnte ich, mich informieren, wenn ich nicht weiter kam. Im Internet suchte ich nach Fakten zur Hochbegabung. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich vom Internet enttäuscht. Alles gab es im World Wide Web, aber keine Auskunft über Hochbegabung. Und wenn, dann für Kinder und Jugendliche. Aber für Erwachsene? Nichts! Überhaupt nichts! Das Buch von Andrea Brackmann – hochbegabt und hochsensibel hatte ich schon verschlungen, aber es reichte mir nicht. Ich wollte mehr, ich wollte Antworten auf meine vielen Fragen. Denn eines quälte mich sehr: Wieso konnten sich andere als Kind das Lesen beibringen und ich war zu blöd dafür? Wieso hat man die Hochbegabung anderen Kindern angesehen und ich war so geschickt, diese zu verstecken? In diesem Zusammenhang fiel immer wieder ein Wort: Underachiever. Ich fühlte mich dieser Gruppe sofort zugehörig, aber was bedeutete das jetzt? Warum war ausgerechnet ich in dieser Gruppe, wie kam ich wieder heraus und was musste ich ändern?

Es musste doch jemanden geben, der meine Fragen beantwortete. Aber es gab keinen. Ich sammelte meine Fragen und die von anderen Hochbegabten und machte mich auf die Suche nach Antworten. Ich las mir Vorträge, Seminarbeiträge, Forschungsergebnisse und Fachbücher durch und durchleuchtete alles auf meine gesammelten Fragen. Ab sofort beobachtete ich mich und hinterfragte jedes Gefühl, jeden Gedanken und jede Handlung. Oft stand ich vor dem Problem, dass ich nicht wusste, ob etwas „typisch“ hochbegabt war oder nicht. Was war normal für eine Hochbegabte und was hatte ich mir angewöhnt, weil ich dachte, dass das normal sei? Was war richtig und was war falsch? Jede Information, die mit mir und der Hochbegabung zu tun hatte, schrieb ich auf und speicherte diese ab. Früh kam der Gedanke, dass ich meine Sammlung anderen Hochbegabten zur Verfügung stellen möchte, damit diese nicht genauso mühsam alles zusammensuchen müssten. Je länger ich recherchierte, umso klarer wurde die Struktur. Die Zusammenhänge der unterschiedlichen Themengebiete interessierten mich. Es gab Verbindungen, die hätte ich nie im Leben für möglich gehalten.

Während des Schreibens lernte ich mit meinen Eigenschaften umzugehen, entwickelte mein eigenes Wertesystem und definierte Sachverhalte für mich neu. Im Grunde genommen habe ich meine Identität auf den Prüfstand gestellt und mit der hochbegabten Brille begutachtet. Alles, was nicht mehr passte oder ich mir aneignete, um dazuzugehören, versuchte ich mir abzugewöhnen. Es war anstrengend – Muster und Prägungen, die ich mir über Jahrzehnte aneignete, abzulegen. Also suchte ich nach Informationen, wie ich mich ändern könnte. Wie lege ich meine Verhaltensweisen ab, wie sprenge ich meine Muster und wie löse ich meine Ketten? Auch diese Daten sammelte ich und fügte sie meinem Buch hinzu. Ich entwickelte mich vom absoluten Underachiever, zum gefühlten Underachiever und nun aktuell zur Hochbegabten, die ihren Weg gefunden hat.

Nach vier Jahren war das Buch fertig. Ich kannte nun den Aufbau und die Struktur. Ich wusste, wie viele Seiten es werden, und hatte die Kapitel geschrieben. Da es noch kein Buch für hochbegabte Erwachsene gab, dachte ich, dass die Verlagssuche ein Kinderspiel werden würde. Jeder Verlag fragt nach dem Alleinstellungsmerkmal und ich konnte eines liefern. Leider musste ich feststellen, dass ausgerechnet Hochbegabung ein Thema war, bei dem das Alleinstellungsmerkmal unvorteilhaft war. Geholfen hätte vielleicht ein Name, ein Promistatus, ein Psychologiestudium oder ein befreundeter Lektor. Aber so war ich für die Verlage uninteressant. In dieser Zeit wurde das zweite Buch von Andrea Brackmann veröffentlicht, welches sich an hochbegabte Erwachsene richtet. Ich kaufte es mir und stellte fest, dass das zweite Buch von Andrea Brackmann fast ausschließlich aus Erfahrungsberichten bestand. Auch beim zweiten Buch von ihr, fehlten mir detailliertere Informationen und Möglichkeiten sich zu entwickeln. Die Tatsache, dass mein Buch, die von Andrea Brackmann, ergänzten, machte mir Mut bei der Verlagssuche. Das Buch von ihr verkaufte sich gut, was ich für ein Argument bei den Verlagen hielt, aber weit gefehlt. Es erschienen weitere Bücher für erwachsene Hochbegabte, aber alle enthielten Erfahrungsberichte. Die Berichte sind wichtig, mir halfen sie anfangs, aber ich brauchte weitere und tiefer gehende Informationen. Die konnte ich mit meinem Buch liefern. Meine letzten Zweifel zerschlugen verschiedenen Testleser mit ihren Rückmeldungen. Also veröffentlichte ich.

Die Arbeit mit dem Buch hat mir Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Vor allem, dass die Auseinandersetzung mit der Hochbegabung sehr elementar ist. Ich lernte mit der Hochbegabung zu leben. Aber zu erfahren, dass ein Buch für hochbegabte Erwachsene nicht bedeutsam wäre und dass ca. 3 Millionen Menschen als Zielgruppe für Verlage nicht genug waren, hat mich verzweifeln lassen. Immer wieder wurde mir die Denkweise über Hochbegabung vor Augen geführt. Nicht selten wurden abfällige Sprüche geäußert. Ich musste einsehen, dass die Zeit noch kommen muss in dem Hochbegabung als normal angesehen wird. Bis dahin sollten Hochbegabte zusehen, dass sie sich von der Gesellschaft nicht zu sehr verbiegen lassen und trotzdem mitten drinnen sein können.

ebook: Sind Sie noch Katze oder schon Hund?

Samstag, Januar 1st, 2011

Das Sachbuch über die Hochbegabung nach dem Testergebnis ist seit Weihnachten auch als ebook erhältlich. Im ibookstore von Apple kann das eBook für 15,99 Euro gedownloadet werden. Es kann vorab auch als Auszug kostenlos geladen werden, um zu sehen, wie es funktioniert und ob es recht ist, am Bildschirm zu lesen. Allerdings wird hierfür ein iPhone oder ein iPad von Apple benötigt, sowie die iBook App. Dann müsst ihr nur noch meinen Namen: Manon Garcia oder aber den Titel: Sind Sie noch Katze oder schon Hund? eingeben und schon erscheint mein Buch als eBook. *Hach* Nun liegt es an euch, ob ihr dieses eBook in seiner vollen Pracht kaufen möchtet oder es erst testen mögt.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
– Die Bücher sind immer dabei, wenn der Laptop auf Reisen gehen.
– Der Preis ist um fast 4 Euro günstiger.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch beim eBook rezensieren würdet. Meiner Meinung nach wird das Geschäft mit den eBooks stetig wachsen, besonders im Fach- und Sachbuchbereich. Diese Bücher werden oftmals immer wieder nachgeschlagen, einzelne Kapitel oder Auszüge daraus gelesen. Die Sachbücher dienen als Nachschlagewerke, die man ständig benötigt und bei sich haben sollte. Bis dato ging ich immer mit vielen, vielen Büchern auf Reisen oder ich musste auf diese Nachschlagewerke verzichten. Das hat hoffentlich bald ein Ende, denn der eBook Markt wächst stetig.

Auch mein eBook wird es bald auf allen Plattformen geben. Der Anfang ist mit dem Apple eBookstore gemacht und kann mittels des Apps gekauft werden.

Viel Spaß beim virtuellen Blättern!

Neue Rezension zum Nachlesen

Montag, Dezember 20th, 2010

Wieder wurde eine Rezension bei amazon eingestellt. Ich bin sehr zufrieden, zeigt mir doch, dass neun Rezensionen in zwei Monaten auf reges Interesse der Leser schließen lässt. Es freut mich, dass das Buch zum Nachdenken anregt und hilft, wenn man sich verändern möchte.

Sollte es weitere Rückmeldungen geben oder Rezensionen dann nur her damit. Ich freue mich über jedes Feedback.

Hochbegabt ohne es zu merken?

Donnerstag, Dezember 2nd, 2010


Durch zwei Leser wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Annahme, es könnte Hochbegabte geben, die davon nichts wüssten oder es nicht mitbekommen hätten, nicht stimmen würde. Nun, dem kann ich entgegnen, dass genau das der Fall bei mir war. Aber gut, ich bin nur eine. Allerdings kenne ich viele Hochbegabte, die durch Zufall (durch ein Psychologiestudium, wo ein IQ-Test als Übung durchgeführt wird; oder an einem TV IQ-Test erstaunlich erfolgreich teilnahmen; usw.) und so von ihrer Hochbegabung erfuhren. Niemals im Leben hätten diese Menschen freiwillig einen Test gemacht, weil sie glaubten, sie wären hochbegabt. Dass dieser Umstand befremdlich wirkt und es für die Beteiligten ja auch ist, ist ja der Grund, warum ich mein Buch über die Hochbegabung schrieb.

Es geht doch darum, was mit einem Menschen passiert, der als Erwachsener erfährt er wäre hochbegabt und hatte vorher keine Ahnung, dass er es sei.

  • Was passiert mit einem Menschen, der dachte, er wäre normal und jetzt erfährt, er ist es nicht?
  • Wie fühlt er sich, wenn er zwar bemerkte, dass er anders war, aber die Schuld bei sich suchte und nun erfährt, die Andersartigkeit kommt von der Hochbegabung? Er könne gar nichts ändern, sondern es ist eine Gabe.
  • Wie geht man damit um, wenn man Jahrzehntelang versuchte sich anzupassen und nicht verstand, warum man trotzdem immer Außenseiter war?
  • Was passiert mit dem Menschen, der feststellt, dass er einem Ideal nachlief, das nicht auf ihn passte?
  • Was passiert mit diesen Menschen, die sich immer anders fühlten und nie wussten warum?
  • Wie fühlen sich Menschen, die nun erfahren, dass sie hochbegabt sind, aber sich nun Vorwürfe machen, weil sie nichts geschafft haben im Leben?
  • Wie fühlt sich ein Mensch, der nun hochbegabt ist, aber noch nicht mal die Schule schaffte?
  • Wie fühlt sich ein Mensch, der hochbegabt ist, aber es nicht schafft mit anderen Menschen zu arbeiten?

Natürlich gibt es Hochbegabte, die unabhängig davon, ob sie es früh wussten oder nicht, glücklich sind. Es gibt Hochbegabte, die haben viel erreicht im Leben, sind erfolgreich, haben Geld und viele Statussymbole. Es gibt auch Hochbegabte, die sind glücklich und sind nicht so erfolgreich. Aber der Unterschied ist, dass diese beiden Typen von Hochbegabten mit ihrer Hochbegabung leben. Sie haben gelernt sich zu arrangieren und leben mit der Hochbegabung. Diese Möglichkeit hatten die Hochbegabten aber nicht, die nichts davon wussten. Es gibt aber auch zwei Gruppen von Hochbegabten, die nicht wissen, dass sie hochbegabt sind. Die, die im Leben trotzdem ihren Platz gefunden haben und ein Umfeld hatten, das sie so akzeptierte, wie sie sind. Und eben die, die nicht so akzeptiert wurden und nun versuchen viele Fragen zu beantworten.

Merkwürdig finde ich, dass von Hochbegabten es kategorisch abgelehnt wird, dass es auch Hochbegabte geben könnte, die nichts von ihrer Hochbegabung wissen. Damit verdrängen sie eine Tatsache und schließen die Augen vor vielleicht hilfesuchenden Hochbegabten. Ich freue mich für alle Hochbegabte, die glücklich und zufrieden leben. Egal, ob sie nun ihre Gabe einsetzen oder nicht. Es geht doch darum mit sich im Reinen zu sein. Aber darf man deshalb die Augen vor anderen Situationen verschließen? Warum helfen diese Hochbegabte nicht denen, die noch ihren Platz suchen? Die ihren Platz bis dato vielleicht noch nie hatten und immer auf der Suche waren? Die jetzt, durch das Ergebnis Hochbegabung endlich mal einen Wegweiser haben, dem sie folgen können? Diesen Hochbegabten kann auf ihrem Weg geholfen werden, in dem die Erfahrungen, die andere Hochbegabte mit ihrer Begabung machten, weiter geben. Aber sich hinzustellen und so zu tun, als gäbe es diese Menschen nicht, nur weil man selber in der glücklichen Situation ist, dieses zu wissen, ist sicherlich der falsche Weg.

Denn Hochbegabte, die erst spät von ihrer Begabung erfahren und vorher keinen Schimmer davon hatten, lebten in einer Gesellschaft, die mit ihnen nichts anfangen konnten. Wie fühlen sich jetzt diese Hochbegabten, wenn sie sogar von Hochbegabten weggeschoben werden mit den Worten, das kann nicht sein?

Mein Buch habe ich geschrieben, damit auch ein Verständnis füreinander wachsen kann. Denn gerade die Normierung, das Gleichmachen, ist in Deutschland weit verbreitet. Wie viel schöner wäre es, wenn die Menschen sich mehr respektieren und die Andersartigkeit nicht verteufeln, sondern akzeptieren? So aber werden Menschen, die vielleicht immer noch auf der Suche sind, sogar von Ihresgleichen abgelehnt.

Manon Garcia in einer Abend Talkshow

Dienstag, November 30th, 2010


Ich werde auf meinen Buchtitel immer wieder angesprochen. Es würde mißverständlich sein, dass die Hunde die Hochbegabten sind und die Katzen die Normalbegabten. Das würde manche vom Kauf und / oder Lesen abhalten. Oder ich werde angesprochen, dass der Untertitel einige vom Kaufen abhält. Denn so würden sich nur einige angesprochen fühlen, die sich bereits haben testen lassen. Aber was wäre mit den Menschen, die sich nicht trauen sich testen zu lassen oder nie auf die Idee kommen würden, sich testen zu lassen?

Tja, was ist in diesen Fällen? Ich kann nur hoffen, dass über den Titel gesprochen wird und im Gespräch dann festgestellt wird, dass der Buchinhalt für den ein oder anderen interessant ist. Ebenso hoffe ich auf viele Rezensionen. Denn bei den acht Rezensionen, die bei amazon eingestellt wurden, kann man schön erkennen, welche Überraschungen das Buch bereit hält. Es beschreibt aus unterschiedlicher Sicht, was den Leser erwartet. Hält der Titel vom Kauf ab, könnten die Rezension eventuell zum Kauf raten. Allerdings ist die Frage, ob sich jemand die Rezensionen durchliest, wenn er beim Titel weiter klickt. Wohl eher nicht. Also kommen wir zum ersten Punkt: Mund zu Mund Propaganda.

Welche Möglichkeiten gibt es das Buch und damit den Titel so bekannt zu machen, dass jeder weiß, was der Buchinhalt ist und für wen das Buch geeignet ist? Eine Rezension in Zeitschriften wäre dazu wohl am Ehesten geeignet. Anschließend müsste ich dann zu Talkshows eingeladen werden, um über mein Buch zu sprechen. Mir würden Fragen gestellt, wie ich auf die Idee kam mein Buch zu schreiben, warum es diesen Titel trägt und keinen anderen usw. Diese würde ich dann vor einem Millionenpublikum beantworten. Tja, so wäre der Buchtitel egal, bzw. sogar medienwirksam. Denn ein interessanter Titel über den gesprochen wird, ist geheimnisvoll. Aber bis ich in die Talkshows eingeladen werde, muss ich mir etwas überlegen. Das werde ich tun und erst wieder auf der Bildfläche erscheinen, wenn ich eine Lösung gefunden habe.

Ich werde abtauchen und ihr könnt solange von meinem Buch reden, euch austauschen und diskutieren. Vielleicht könntet ihr über einen neuen Titel brainstormen und mir das Ergebnis mitteilen, wenn ich wieder auftauche. So hätten wir alle was zu tun und können uns gegenseitig etwas präsentieren. Schöne Vorstellung – also bis dahin. 🙂

Buchbesprechung: Sind Sie noch Katze oder schon Hund? von Hagen Seibt

Dienstag, November 9th, 2010

„Ein nicht erkannter Hochbegabter fühlt sich ähnlich wie ein Hund, der als Katze aufwächst“, so die Autorin, die selbst erst mit 38 Jahren von ihrer Hochbegabung erfuhr,  über (zu) spät erkannte Hochbegabte. Sie beschreibt ihre eigenen Reaktionen auf das Testergebnis als ein Chaos von Überraschung, Euphorie, Aggression und Trauer. „Ich lebte Jahrzehnte ein falsches Leben“ und auch jetzt, nach dem Testergebnis,  fehlt mir „eine Bedienungsanleitung für das Leben“. Aber sie kämpft sich mühsam vorwärts, nach dieser Stunde Null.  Sie nimmt Hilfe in Anspruch. Sie gräbt verschüttete Kindheitsträume wieder aus. Sie erkennt, dass sie lernen muss zu lernen. Sie muss auch den Unterschied zwischen frustrierenden Über-/Unterforderungen und beglückenden Herausforderungen erst lernen. 

 

Ein Teil ihres Selbsthilfeprogramms: Sie macht sich umfassend schlau, sie liest alles, was ihr  zum Themenkomplex Hochbegabung–Motivation–Leistung in die Finger kommt. Und dieses geballte Wissen schreibt sie  – neben ihrer eigenen Geschichte – in diesem Buch nieder, nicht als quasi-wissenschaftliche Abhandlung, sondern als Botschaft: damit andere hochbegabte Erwachsene  „sich ernst nehmen“ und zu „innerer Stärke“ gelangen können.

 

Die Autorin beschreibt nicht nur, sie analysiert, hinterfragt, begründet, wertet, nimmt Stellung – immer aus dem Blickwinkel einer Betroffenen. Dabei kommen auch Themen zur Sprache, die man nicht so ohne weiteres im Zusammenhang mit Hochbegabung erwartet: „Wie kann unser Hund unter Katzen authentisch leben?“ „Können Hochbegabte einen gesunden Narzissmus entwickeln?“

 

Vor allem aber appelliert sie an den Mut und die Ressourcen spät entdeckter Hochbegabter, nicht in gelernter Hilflosigkeit zu versinken, sondern gezielt aktiv zu werden. Sie beschreibt ihre eigenen Strategien und Fehlschläge, sie macht Vorschläge, warnt, gibt Ratschläge: „Sollten Sie zu den gefühlten Minderleistern gehören, probieren Sie Folgendes…“; „Stellen Sie sich die Frage…“; „Überlegen Sie…“; „Machen Sie sich bewusst, was Sie möchten, fühlen, denken“. 

Fazit des sehr engagierten, sehr persönlichen Buches: Es gibt nur gut zwei Prozent Hochbegabte, deshalb kann die gesellschaftliche Norm, also das, was man tut/denkt/fühlt, nicht passen. So ist es und es ist nicht zu ändern. Finde also deinen eigenen Weg!

 

Wer selbst hochbegabt ist oder meint es zu sein, sollte dieses Buch unbedingt lesen.  Und wer zudem bereit ist für Sendungsbewusstsein und Ratschläge, für den stellt das Buch zweifellos eine Bereicherung dar – und sei es, um in der Auseinandersetzung seinen eigenen Wert und Weg abzusichern.   

 

Buchbesprechung von Hagen Seibt [Leiter des Arbeitskreises Hochbegabte/Potenziale im BDP e.V.]

Pressemitteilung: Sind Sie noch Katze oder schon Hund?

Montag, Oktober 25th, 2010

Hochbegabung nach dem Testergebnis – ist ein Sachbuch von Manon García und wendet sich an Hochbegabte und an die, die es werden wollen.
Ein Mensch, der durch einen Test erfährt, dass er hochbegabt ist und dieses vorher nicht ahnte, ist froh über Informationen. Nicht alle können diesen IQ-Wert aufnehmen, als hätten sie eine Urlaubskarte erhalten. Viele Hochbegabte landen in einer Identitätskrise oder werden von unbeantworteten Fragen erschlagen.
Das Buch nimmt Hochbegabte an die Hand. Es erklärt Grundlegendes, gibt Antworten auf Fragen, die sich beim Erkennen der Hochbegabung ergeben, und erläutert aktuelle Forschungsergebnisse. Tipps und Hinweise helfen, den eigenen Weg zu finden und mit dem Testergebnis umzugehen. Der Lesernutzen liegt im Erkennen von Parallelen zur eigenen Lebensgeschichte, im Reflektieren über die mögliche eigene Hochbegabung, im Verstehen, wie man die Person geworden ist, die man ist. Ebenso hilft es beim Aussöhnen mit dem eigenen Leben, hilft beim Nachdenken, was man im Leben verändern möchte, gibt zahlreiche Tipps: Wie man sich verändern und seine Träume (doch noch) verwirklichen kann und liefert natürlich umfassende Informationen zu den Themen Hochbegabung, Persönlichkeitsentwicklung und Lernen.
„Sind Sie noch Katze oder schon Hund?“ bietet solides Handwerk, gut recherchierte Fachtexte, nachvollziehbare Beispiele und schlüssige Erläuterungen. Und damit einen hohen Nutzwert für alle diejenigen, die verstehen möchten, wie eine nicht oder spät erkannte Hochbegabung ein Leben beeinträchtigen kann.
Das Sachbuch von García informiert den Leser über die Hochbegabung. Es zeigt, wieso es Unterschiede in den Leistungen gibt, welche Einflüsse auf den hochbegabten Menschen wirken, mit welchen Rückschlüssen eventuelle Forderungsdefizite aufgeholt werden und wie ein jeder sein Leben mit der Hochbegabung leben kann.
Ein Sachbuch, welches zum Nachdenken anregt und zum Leben mit der Hochbegabung einlädt.

Angaben zum Buch:
Autorin: Manon García
Titel: Sind Sie noch Katze oder schon Hund?
Untertitel: Hochbegabung nach dem Testergebnis
erschienen: 28. September 2010
ISBN: 978-3-8391-9967-1
Seiten: 200
Verlag: Books on Demand GmbH
Preis: 19,95 €

Kontaktinformation:
Manon García
Vormann-Stüve-Weg 10
18119 Rostock
Mail: autorin@manongarcia.de
URL: www.manongarcia.de
Blog: http://Blog.manongarcia.de

Bitte wenden Sie sich an die Autorin, wenn Sie ein Rezensionsexemplar wünschen.