Archive for August, 2010

HSV Auswärtssieg in Frankfurt

Samstag, August 28th, 2010


Herrlich, wunderschön, einfach gigantisch. Ein verdienter Auswärtssieg, der aber erst ganz zum Schluss herausgespielt wurde. Bis zur 81. Minute mussten die HSV Fans warten, bis Ruud uns in Führung schoss. Guerrero hat dann mit dem 3. Tor alles abgesichert. Nun war das Spiel durch und es blieb nur noch Feiern. In der ersten Halbzeit war der HSV überlegen und wie. So habe ich den HSV selten erlebt. Ich weiß nicht, wann sie so aggressiv in die Zweikämpfe gingen und den Gegner vom eigenen Tor fern hielten. Leider konnten unsere Außenspieler nicht so stechen, wie noch gegen Schalke. Elia war leider überhaupt nicht zu sehen und Pitroipa mühte sich, aber konnte sich nicht so durchsetzen, dass es gefährlich vorm gegnerischen Tor geworden wäre. Allerdings hatte Pitroipa eine schöne Torschussmöglichkeit. Dieses Mal bewies er, dass er gut schießen kann, leider nur etwas zu hoch zielte. Jansen probierte es in der ersten Halbzeit mit dem Kopf, aber Ruud stand besser. Sonst gab es nicht viel in der ersten Halbzeit. Es sah so aus, dass sich Frankfurt zurecht gelegt werden sollte, um dann zuzuschlagen. Das Gegentor fiel in die Drangperiode vom HSV. Es war ein Konter, der vom eigenen Sechszehner eingeleitet wurde. Rost wäre zur Stelle gewesen, hätte Altintop nicht im Wege gestanden. Schade, denn so wurde das Spiel auf den Kopf gestellt. Vom HSV kam dann bis zur Pause nicht mehr viel. Es schien als überlegten sie, wie sie das Spiel weiter angehen sollten.

Nach der Pause kamen sie – wie gegen Schalke – sehr engagiert wieder raus und es schien, als habe Veh die richtigen Punkte angesprochen. Es ging couragierter zur Sache, es wurde zielstrebiger gespielt und es wurde mit mehr Druck zum Tor gespielt. Die Torchancen wurden größer und es war eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde. Da aber Frankfurt immer mal wieder gefährlich vor das Tor kam, hoffte ich, dass wenigstens der Ausgleich bald fallen würde. In der 60. Minute tat mir Mathijsen den Gefallen und köpfte den Ball ins Tor. Er traf ihn so schön, dass er über Fährmann hinweg ins Tor fiel. Danach spielte der HSV noch zielstrebiger und es kam was kommen musste. Ruud erzielte das zweite Tor und in den letzte Drangperiode der Frankfurter erzielte Guerrero das dritte Tor. Er setzte sich super durch und schoss den Ball überlegt ein. Bei einer anderen Chance wurde er noch – unfair – gestoppt, aber es gab keinen Elfmeter. Dieses Mal ließ er sich nicht von seinem Tor abbringen.

Mir fiel die Zweikampfstärke auf, die sich in der ersten Halbzeit mit 78% gewonnen Zweikämpfen niederschlug. Ebenso die Ruhe mit der sie bis zum Sieg spielten. Sie wollten kein Unentschieden, sondern den Sieg. Dafür liefen, kämpften und spielten sie. Ganz besonders gut, war, dass sie auch dieses Mal bis zum Schluss noch mithalten können und sogar zulegen können. Das hat im letzten Jahr gefehlt. Hoffentlich trainiert Veh so weiter, dass sich das bis zum Ende der Saison nicht mehr ändert. Sehr positiv finde ich, dass Veh die Spieler gut einstellt. Er spricht in der Halbzeitpause genau die Punkte an, die verbessert werden müssen. Gegen Schalke und in Frankfurt reagierte die Mannschaft nach der Pause auf die Ansprache von Veh. Das stimmt mich wirklich positiv. In der letzten Saison konnte die Mannschaft nicht auf die Spielweise der Gegner reagieren oder ihre Fehler abstellen. Bis dato sieht das wesentlich besser aus.

Mich stimmen die beiden Spiele positiv. Natürlich weiß man nicht, was am 34. Spieltag ist, aber die Spiele bringen Spaß und die Gewissheit, dass die Mannschaft sich jederzeit steigern kann und zulegen kann, macht mich froh. Die Spiele werden sehr spannend werden. Zudem freue ich mich auf Ruud. Bekommt er eine Chance, trifft er. Sehr schön.

Vor Veh ziehe ich den Hut! Petric äußert sich nicht respektvoll gegenüber seinen Mannschaftskollegen. Denn wenn ihm seine Torquote wichtiger ist als die Mannschaft, dann ist das wenig respektvoll. Ich hoffe, dass Petric bald versteht, worum es geht. Wie kann ein Spieler so auf sich fixiert sein. So hat er keine Chance. Bin gespannt, ob er nach der Transferperiode noch beim HSV spielt. Ich werde lieber nur Fünfter und habe nur Spieler in der Mannschaft, die sich für den Verein zerreißen und nicht wegen ihrer Torquote. Ganz schlimm!

Ich komme nun zur Spielerkritik:

Rost: Genial, wie er die Doppelchance in der ersten Halbzeit entschärfte und abwerte. Er ist hellwach und topfit. Nach dem Schuss von Caio stand er schneller als er fiel und war auf den Nachschuss vorbereitet. Das Gegentor bekam er nur, weil der Ball abgefälscht wurde. Er bekam in diesem Spiel sogar einen Assistpoint.

Demel: Er hielt seine Seite dicht, ging konsequent dazwischen und schaltete sich in den Angriff ein. Ein paar Mal hat er richtig gute Flanken geschlagen. In der ersten Halbzeit überspielte er mehrere Frankfurter und flankte anschließend noch butterweich vors Tor. Er kann es doch noch. Er wird noch zulegen, weil er noch nicht bei 100% ist.

Westermann: Genial, was der Mann alles abfängt. Er steht nicht nur auf einer Linie der Viererkette, sondern er geht auch ein paar Schritte raus, wenn er sieht. dass er den Ball abfangen kann. So hat er sehr viele Angriffe entschärft. Sofort spielt er den Ball einem Mitspieler. Manches Mal lief er mit nach vorne, wenn er den Ball gut abfing und im Laufen war. Allerdings sah er bei seinem Aussetzer kurz vor der Pause nicht gut aus. Er schlug über den Ball und verhalf Meier so zu seiner Chance. Allerdings lief er sofort hinterher und bedrängte Meier, so dass er daneben schoss. Oft sah es so aus, dass er alles abfing und Mathijsen gar nicht mehr eingreifen musste.

Mathijsen: Konnte sich als Torschütze eintragen. Er hielt hinten die Abwehr zusammen. Beim Gegentreffer schien er allerdings zu früh abzuschalten und orientierte sich nicht zu Altintop. Ob er dann allerdings hätte verhindern können, dass der Ball abgefälscht wird?

Jansen: Er ist noch nicht richtig fit. Wenn man überlegt, wie er in der letzten Saison vor seiner Verletzung die Linie lang lief, sieht, dass noch einiges fehlt. Allerdings spielte er letzte Saison auch im Mittelfeld und nicht, wie jetzt, in der Abwehr. Für meinen Geschmack ist er im Mittelfeld gefährlicher.

Zé Roberto: Eine Augenweide wie er mit dem Ball umgeht. Es scheint, als würde er tanzen und alle anderen freiwillig Abstand halten. Er dreht sich schneller als die anderen denken können. Ich hoffe, er bleibt verletzungsfrei und wir werden noch viel Spaß mit ihm haben.

Jarolim: Heute fand ich ihn nicht so gut wie gegen Schalke. Er hat heute wieder länger den Ball gehalten, was aber auch daran lag, dass die offensiven Spieler nicht so viel Platz hatten.

Elia: Leider hat er heute nicht zu seinem Spiel gefunden. Es gab keine Aktionen, die er gewinnen konnte. Er spielte sehr unauffällig.

Pitroipa: Er fing gigantisch an, trickste und zauberte und hatte in der ersten Halbzeit sogar eine super Torchance. Er bot sich an und wurde geschickt. Veh hat es wohl geschafft Pitroipa ein anderes Standing zu verschaffen. Wenn er sich freiläuft wird er oft angespielt, dass war letzte Saison noch ganz anders. In der zweiten Halbzeit ließ er etwas nach, aber er weiter ein Unruheherd. Leider hat er in diesem Spiel super gespielt bis auf den letzten Pass. Da hat er leider oftmals kopflos gespielt. Aber wenn er weiterhin das Vertrauen von Veh erhält, wird er sich steigern.

Guerrero: Es war ein schweres Spiel für ihn. Es lief fast alles über die Außen. Er brauchte eine Weile bis er im Spiel war. Er bot sich an und spielte den Ball oft weiter. Manches Mal wäre ein schneller Pass in die Spitze der bessere gewesen. Positiv fand ich, dass er über außen – als Veh wechselte – genauso engagiert spielte. Da hat er Petric gezeigt, wie es gehen kann. Sein Tor hat er auch von der Position geschossen. Er braucht noch ein paar Spiele auf diesem Niveau und es wird werden.

Ruud: Muss noch etwas zu diesem Mann gesagt werden? Er schießt Tore, er ackert, er läuft und er motiviert. Gigantisch, welchen Lauf er hat. Im Sinne des HSV hoffe ich, dass er weiterhin so treffsicher bleibt.

Trochowski: Er kam in der 70. Minute, aber konnte keine Akzente mehr setzen. Er blieb blass, aber es war sein erstes Spiel. Er spielte bei seiner Hereinnahme erst auf der Zehner Position von Guerrero, der dafür nach rechts wechselte. Mit der Herausnahme von Pitroipa wechselte er auf die Linke Seite.

Kacar: Wie auch gegen Schalke hat er in Frankfurt nach seiner Einwechslung für Furore gesorgt. Er ist engagiert, schnell und Zweikampfstark. Er spielte auf der Zehner Position und führte sich gut ein.

Logo bzw. Wort-Bild-Marke kreiert

Freitag, August 27th, 2010

Über Umwege bin ich auf einer Plattform gelandet, die öffentliche und private Wettbewerbe von Firmen ausschreibt. Bei den öffentlichen konnte ich mitmachen. Ich las mir das Briefing durch und hatte sofort eine Idee. Ich war begeistert und es entstand ein Zwang. Ich musste diese Idee umsetzen. Also erkundigte ich mich, mit welchem Programm ich arbeiten könnte und ob ich Zeichentabletts benötigen würde. Für die erste Idee würde ich ohne Zeichentablett auskommen, aber ich benötigte eine Software. Ich entschied mich für den Illustrator von Adobe. Ich schaute mir Lernvideos an,um die ungefähre Arbeitsweise zu verstehen und los gings.

Auch Papier zeichnete ich meine Idee vor, ein weiterer Zettel diente mir für Anhaltspunkte und Punkte, die ich umsetzen wollte. Ich saß den ganzen Tag an der Umsetzung. Je mehr ich zeichnete und erstellte, umso mehr Ideen bekam ich. Es dürfen aber nur drei Ideen eingereicht werden. Und das ist gut so. 🙂 So gibt es ein Ende, vorerst. Die Gemeinde dort bewertet und kommentiert selber. Deshalb kann es sein, dass ich Tipps oder Anregungen zu meinen Ideen bekomme, die ich einarbeiten könnte. Der Wettbewerb läuft noch 11 Tage, so dass ein Ende ist Sicht ist.

Ich bin erst seit ein paar Tagen auf dieser Plattform und bin sehr gespannt, welche Wettbewerbe noch folgen werden. Die meisten Ausschreibungen sind private Contests. Ich habe mich für die privaten Contests beworben, weiß aber nicht, ob meine Qualität ausreicht. Oder anders ausgedrückt, ob meine Art der Umsetzung für andere interessant ist. Es kann sein, dass ich nicht den Anforderungen entspreche, was schade wäre. Gerne würde ich in diesem Bereich arbeiten und mich weiter entwickeln. Wenn ich immer wieder sehe, mit welchem Elan, Ehrgeiz und welcher Konzentration ich mich an die Arbeiten setze, wäre ich froh, wenn ich regelmäßig solche Aufgaben hätte. Sie fordern mich heraus und es macht Spaß. Eine bessere Kombination ist nicht möglich, wie ich finde.

Fürs Erste bin ich gespannt, wie und ob ich bewertet werde. Meine Idee ist anders als die meisten anderen. Es kann sein, dass ich zu viel neben dem Text eingefügt habe. Auf der anderen Seite fand ich das andere zu nichts sagend. Aber Briefing ist Briefing. Trotzdem würde mich interessieren, ob man mir Anregungen gibt oder mich dumm sterben lässt. Die nächsten Tage werden es zeigen.

Wer sich für meine Arbeiten interessiert folgt diesem Link: http://www.jovoto.com/contests/get-into-a-dialogue/ideas/7272

Hochbegabung ist immer noch nicht schick

Dienstag, August 24th, 2010


Meine Bücher handeln von diesem Thema. Es ist ein sehr wichtiges Thema, was ich in Gesprächen und Diskussionen immer wieder feststellen muss. Denn diese Eigenschaft ist eine, die in der Öffentlichkeit eigentlich verschwiegen werden sollte. So hätten es die meisten. Bei einer Protagonistin, die hochbegabt ist, werden alle Eigenschaften von ihr akzeptiert, nur bei der Hochbegabung wird gefragt, ob das sein muss. Es wird sofort gestutzt und ablehnend reagiert. Da ist es egal, ob das Leser, Lektoren oder Verantwortliche im Verlag sind. „Warum muss sie denn ausgerechnet hochbegabt sein?“ Diese Frage wird immer und immer wieder gestellt. Warum muss sie hochbegabt sein. Die einfach Antwort: Sie muss nicht hochbegabt sein, aber warum denn nicht? Ich frage doch bei Betrunkenen auch nicht nach, warum diese Person betrunken sein muss. Der Autor sucht sich eine Figur, die er durch eine Geschichte laufen lässt. Diese Figur hat Eigenschaften, die auf die Probe gestellt werden. Warum ist das Interesse so gering, dass diese Probe die Hochbegabung ist? Das Witzige ist ja, dass es nicht schlimm ist, wenn ich die Figur als intelligent beschreibe. Das wird akzeptiert, da fragt keiner, warum sie denn ausgerechnet intelligent sein müsse. Das ist okay und wird mit Spannung erwartet. Aber nicht, wenn die Figur eine andere Beschreibung erhält. Intelligenz und Hochbegabung gehören zusammen, aber wohl nicht im Denken der Menschen.

Es wird noch einige Jahre ins Land gehen, bis dieses Thema neutral gesehen wird. Aber wie kann die Öffentlichkeit aufgeklärt werden, wie kann gezeigt werden, dass Hochbegabte auch nur Menschen sind, wenn die Eigenschaft verheimlicht werden soll? Wenn keiner dieses Thema aufgreift, weil die Verlag es nicht verlegen wollen. Wie kann dann eine normale Auseinandersetzung erfolgen? Wie soll die ablehnende Reaktion bei den Menschen abgebaut werden, wenn doch keiner drüber spricht? Je mehr ich mit Menschen über dieses Thema spreche und die Reaktionen sehe, umso größer ist mein Wunsch mehr zu diesem Thema zu schreiben. Es gibt noch so viele Menschen, die nicht wissen, was es bedeutet, wenn man hochbegabt ist, die Angst vor Hochbegabten haben und diesen mit Vorurteilen und Mythen begegnen. Es ist schade und für die betroffenen Menschen eine Qual. Es kann doch nicht sein, dass man nur akzeptiert wird, wenn man diese Eigenschaft verheimlicht. Denn diese Eigenschaft ist leider kein Merkmal wie Blond, Groß oder Sportlich. Sondern es bedingt vieles, es beeinflusst und es macht sich im Umgang miteinander bemerkbar. Es greift in alle Belange des Lebens ein, wie kann da das Thema verheimlicht werden? Manche Probleme würden nicht entstehen, würden beide Seiten voneinander wissen und verstehen.

Ich kann nur hoffen, dass meine und auch die anderen Bücher, die es zu diesem Thema gibt oder geben wird, die Menschheit aufrüttelt und bald ein selbstverständlicher Umgang möglich ist.

Sachbuch Hochbegabung im Selbstverlag?

Sonntag, August 22nd, 2010

Beim Berliner Sommerfest von Mensa habe ich mit vielen Menschen geredet. Natürlich ging es auch um mein Sachbuch und über die Notwendigkeit dieser Bücherthemen. Traurig wird mit dem Kopf geschüttelt, wenn ich von den vergeblichen Versuchen berichtete. Umso mehr waren sie bei der Sache, wenn es darum ging, Lösungen zu suchen. Alle motivierten mich das Buch über zum Beispiel Books on Demand zu veröffentlichen. Es gäbe doch genügend Marketingmaßnahmen für diese Zielgruppe.

Ich warte noch die letzten Verlage ab, aber wenn sich dann keiner meldet, werde ich es im Selbstverlag herausbringen. Es hilft ja keinem, wenn mein Buch gut ist und es auch viele bräuchten, es aber in meiner Schublade verrottet. Die nächsten Wochen werde ich mich erkundigen und alles vorbereiten. Sollten die letzten Verlage absagen, könnte ich sofort loslegen und veröffentlichen.

Es ist richtig, wenn das Buch gut ist und wenn die Leser es weiterempfehlen, wird es die Zielgruppe erreichen. Hier ist die Qualität des Buches gefragt. Dafür sorge ich, dass es qualitativ hochwertig ist. Eine Lektorin habe ich schon auserkoren und sie wird sich in den nächsten Tagen an die Arbeit machen. Nichts wird dem Zufall überlassen. Selbst den ungefähre Verkaufspreis habe ich bereits errechnet. Das Buch soll zahlbar sein. Deshalb habe ich mit verschiedenen Buchformaten und Schriftarten gespielt. Sobald der Text fertig lektoriert ist und ich mir selber das Go gebe, werde ich gucken, dass ich es so günstig wie möglich erstellen kann. Der Kauf der Leser soll nicht am Preis scheitern.

Allerdings hoffe ich noch auf einen Verlag. Ein Verlag, der ein Buch unbedingt veröffentlichen möchte, der hinter dem Thema steht und es entsprechend fördert, wäre ein Traum. Ich werde aber auch sehen müssen, wie sich der potenzielle Verlag, wenn sich einer meldet, das Thema und den Buchverkauf angeht. Soll es ein Buch unter ferner liefen werden, wäre eine Veröffentlichung im Selbstverlag sicherlich sinnvoller. Da weiß ich wenigstens was veröffentlicht wird und wie es erscheinen wird. Beim Verlag kann ein Buch zwar vertraglich festgelegt werden, aber es könnte sein, dass es niemals in den Druck geht. Dieses Risiko hätte ich natürlich immer. Der Verlag benötigt mindestens ein Jahr, um ein Buch auf den Markt zu bringen. In diesem Jahr kann viel passieren, zum Beispiel ganz viele andere Bücher, so dass sich eine Veröffentlichung nicht mehr lohnen würde. Das spricht übrigens für die Selbstvermarktung und Selbstverlag. Das Buch würde noch dieses Jahr erscheinen und beim Verlag frühestens zum Frühjahr 2012. Herbst 2011 wird sehr knapp werden.

Ich werde die Veröffentlichung über BoD anschieben und mich entscheiden, wenn sich ein Verlag meldet.

Ruudimentärer Auftaktsieg gegen Schalke

Samstag, August 21st, 2010


Ich wiederhole mich in diesem Falle gerne. Ruud wird Torschützenkönig und der HSV Meister, denn, immer, wenn Ruud Torschützenkönig wurde, gewann sein Team die Meisterschaft. Genial Ruud!

Aber ich möchte die Mannschaft nicht vergessen. Ich beginne mit einer Einzelkritik, bevor ich noch etwas zur Teamleistung sage.

Rost: Ein sicherer Rückhalt, er hielt, was zu halten war und das in einer souveränen Art. Ganz toll. Er strahlt Ruhe aus, er passt sich mit seinen Abspielen der Taktik an und dirigiert von hinten. Ganz stark!
Demel: Hinten steht er noch  nicht ganz sicher, aber ich habe ihn besser gesehen, als die ganze letzte Saison. Man sieht, dass er noch nicht bei 100% ist. Er ist bemüht, er will und er beißt. Das war gut und ich hoffe, dass er seine Seite dicht macht, wenn er seine konditionellen Defizite aufholt. Sein Flankenlauf, der zur Torchance von Ruud führte, war absolut sehenswert. Er hat sich durchgebissen, hat nie die Übersicht verloren und hat den nötigen Zug gezeigt. Das fehlte mir oft bei ihm im letzten Jahr.
Westermann: ich bin so froh, dass wir ihn hinten drinnen haben. Sein Kopfballspiel ist absolute Weltklasse – vorne wie hinten. Er entschärft so viele Bälle, hat auch am Boden sehr viele Bälle antizipiert, so dass viele Konter oder Angriffe der Schalker entschärft wurden. Er baut das Spiel von hinten auf, versucht immer die Bälle in den Fuß der Mitspieler zu spielen, was immer besser klappt. Er ist auch noch nicht bei 100%, dass sieht man ab und an. Aber das wird er – genau wie Demel – die nächsten Wochen aufholen und dann sehe ich unsere Verteidigung sehr stark. Das wird ein Garant für viele Siege werden.
Mathijsen: Er brauchte etwas um ins Spiel zu kommen, wurde dann aber immer besser. Die Abstimmung kann mit Westermann noch nicht 100% funktionieren, aber sie harmonieren sehr gut. Die eine oder andere Szene, wird in den nächsten Wochen abgestellt und dann stehen die beiden sicher hinten drinnen. Bei Mathijsen hat man gesehen, dass ihm das gut tut, wenn er seinen Nebenmann nicht dirigieren muss. Er konnte sich auf sein Spiel konzentrieren, was ihm sehr gut getan hat. Er wurde von Minute zu Minute besser. Er ging beherzt in die Zweikämpfe.
Jansen: Er hat viel gearbeitet und sich mit Elia sehr gut verstanden. Die beiden haben miteinander gesprochen, haben sich abgestimmt und sich gegenseitig geholfen. Sehr gut, das möchte ich gerne 34 Spiele sehen. (Nur Bundesliga) Nach hinten stand er nicht immer gut, manchmal war er auch zu übermotiviert, wollte Bälle abfangen, die er nicht bekam. So konnte Schalke zwei Mal sehr gefährlich kontern. Durch seinen Einsatz macht er viel wieder wett. Er sprintet immer hinterher, gibt nie auf und hat so noch einige Bälle entschärfen können. Musste leider verletzt nach einem Sprint raus. Hoffentlich keine Zerrung oder Muskelfaserriss.
Jarolim: Habe ich jemals so eine gute Leistung von ihm gesehen? Er hat so viele Bälle abgefangen, ich musste schon gucken, ob er geklont wurde und doppelt über den Platz läuft. Er hat viele Angriffe eingeleitet, schnell gespielt, wenn es passte, aber auch mal verlangsamt, wenn es angebracht war. Wenige Fouls von ihm, aber viele gegen ihn. Ganz stark und zurecht vor Kacar aufgestellt. In der Vorbereitung sah ich das noch anders, aber er hat mich komplett überzeugt.
Zé Roberto: Dieser Mann ist keine 36, sondern 26 Jahre. So wie er über den Platz läuft, wie er den Ball beherrscht, ihn verzaubert – es sieht aus, als würde der Ball mit einem Magneten an seinem Fuß hängen. Sein Sprint über 80 Meter, der zum Siegtreffer führte – unbeschreiblich. Er behält die Übersicht, er sieht seinen Nebenmann, er spielt auf den Zentimeter da hin, wo er hin soll. Gutes Auge und Passspiel. Auch als Linksverteidiger hat er überragend gespielt. Er brauchte ein wenig Anlauf, aber dann stimmte es und er war nicht mehr zu bremsen.
Pitroipa: Schafft Veh es tatsächlich aus ihm die Prozente rauszukitzeln, die ihm in den letzten Jahren immer fehlten? Er hat natürlich auch Bälle verloren, manches Dribbling war unnötig, aber er war präsenter auf dem Platz. Er hat die Bälle gefordert, er ging zum Kopfball hoch, er wollte ein Tor, er hat aber auch immer zu seinen Nebenleuten geschaut. Heute habe ich mir gedacht, dass aus ihm vielleicht wirklich noch was werden kann. Besonders sein Engagement im Zweikampf habe ich genossen. Sonst ist er schnell hingefallen und hat stundenlang zum Schiedsrichter geschaut. Heute aber hat er gekämpft und gebissen. Er ist mit zurück, hat die Räume eng gemacht und sich ins Team integriert. Ganz stark.
Petric: Sollte das wirklich noch was werden mit Petric und Ruud? Anfangs haben sich die beiden oft abgeklatscht, um wohl auch nach außen zu zeigen, dass sie zusammenpassen. Petric hat erste Halbzeit nicht wirklich ins Spiel gefunden. Am Ende der ersten Halbzeit wurde es besser. Ab da liefen auch mehr Spielzüge über ihn. Er musste sich auf dieser Position erst einspielen, was ihm immer besser gelang. ER hat versucht mit Ruud zusammen zu spielen. In der zweiten Halbzeit, meinte er sich bei Ruud beschweren zu müssen, weil er nicht angespielt wurde. Aber Petric war erst anspielbar, als der Ball schon längst bei den Zuschauern lag. Das war unnötig! Aber das war die einzige Szene, die auf eine Rivalität hinwies.
Elia: Wirkte heute nicht so präsent. War manchmal etwas abwesend. Trotzdem mit vielen Dribblings und Flanken zu seinen Mitspielern. Er spielt eine gute Mischung, so ist er schlecht ausrechenbar. Seine Vorlag zum Führungstreffer war sensationell und ich hoffe, dass er das beibehält. Er kann dribbeln, aber muss immer wieder auch an seine Mitspieler denken. Tut er dies, wird er mit Pitroipa zusammen, eine geniale Flügelzange bilden, um die uns viele beneiden werden.
Ruud: Ja, und nun kommt der Sturm dran, obwohl wir eigenltich mit vier Stürmern spielen. Ruud war präsent, er geht voran und er führt, wenn es eng wird. Er kämpft und er dirigiert. Das alleine ist schon gut, aber nun kommt seine Torgefahr hinzu! Sein Freistoß – aller erste Sahne, leider nur Latte. Seine beiden Tore – aller erste Sahne. Seine beiden Fehlversuche – ich werde darüber hinweg sehen. Ruud ist topfit, er hat durch Veh seinen Platz bekommen und wenn er gefüttert wird, macht er seine Tore. Das wird hoffentlich noch ganz oft so sein.
Guerrero: Er hat ein bisschen gebraucht, um mitzuspielen. Aber seine Ballannahmen sind einfach nur zum mit der Zunge schnalzen. Anfangs hat er das Spiel oft langsam gemacht, aber dann fand er hinein und spielte gut mit. Er hat die Bälle behauptet und festgemacht, bis nachgerückt wurde.
Kacar: Hat ordentlich gewirbelt, als er reinkam. Er hat mir gut gefallen. Er wird noch kommen, er braucht ein wenig, aber dann wird er helfen. Ganz sicher.
Rincon: Hat sich gut eingefügt. Für ihn ging Zé Roberto auf die Linksverteidigerposition. Er hat die Räume eng gemacht, aber sich zu tief hinten reindrängen lassen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass er weiter vorne angreift.

Mannschaftsleistung:
Ich habe heute endlich mal Tugenden gesehen, die teilweise schon in der Vorbereitung zu sehen waren, aber heute ganz deutlich. Die Mannschaft ist dabei eine Einheit zu werden. Ob sie das bei Krisen bleiben wird, wird sich zeigen müssen. Aber sie hält zusammen. Jeder kämpft für jeden und sie feuern sich an. Es wird nicht fertig gemacht, sondern angefeuert. Es ließ keiner den Kopf hängen, wenn es nicht klappte, sondern sie gingen hinterher. Auch die Defensivarbeit hat mir gut gefallen. Gerade die äußeren Mittelfeldspieler wie Pitroipa und Elia, waren oft mit hinten und haben die Bälle gewonnen. So haben sie die Abwehr entlastet und es konnten gefährliche Konter gesetzt werden. Was ich bemängeln muss ist die Chancenauswertung. Die wird hoffentlich noch verbessert. Das Torverhältnis kann noch mal ausschlaggebend sein.

Ich denke, die Handschrift von Veh hat man gesehen. Es war mehr Engagement und nicht nur nach vorne, wie letzte Saison. Seine Auswechslungen waren alle gut und auch rechtzeitig. Sobald ein Spieler andeutete, dass er  angeschlagen war, wurde umgehend reagiert. Leider muss sowas nach dem letzten Trainer als positive Eigenschaft des Trainers erwähnt werden. Was ich gut fand, war, dass Veh kritisch die Leistung bewertete und nicht alles gut sah. Er weiß genau, wo er ansetzen muss und was noch verbessert werden muss. Bleibt die Mannschaft als Einheit zusammen, behält sie ihr Engagement nach hinten, dann kann es eine schöne Saison werden.

Mensa – Sommerfest in Berlin

Mittwoch, August 18th, 2010

Von Donnerstag bis Sonntag bin ich in Berlin beim Sommerfest von den Berliner Mensanern. Ich freue mich sehr auf diese Tage und hoffe, dass ich diese Ansammlung von Menschen gut überstehe. Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltungen, die vielfältiger nicht sein können. Ich habe mir ein paar wenige ausgesucht, auf die ich mich sehr freue. Bin auch sehr gespannt, wen ich dort alles sehen und kennenlernen werde. Sehr viele kenne ich nicht und ich bin gespannt, wie die gemeinsamen Abende sein werden.

Interessant wird auch sein, wer alles in dem Hotel untergekommen ist. Es wurde in einem Hotel ein bestimmtest Kontingent für Mensaner reserviert, deshalb gehe ich davon aus, dass im Hotel einige sein werden. Vielleicht ergeben sich dort nette Gespräche, was ich den Gesprächen in den großen Runden vorziehen würde.

Das Wetter ist sehr bescheiden und die Vorhersage wechselt sich stündlich ab. Mal wird für alle Tage Sonnenschein vorausgesagt, mal Sonne und Regen und mal nur Regen. Ich hoffe auf das Erstere, da ich mit dem Fahrrad dort sein werde, um alle Veranstaltungen mit dem Fahrrad anzufahren. Erstens komme ich an die frische Luft, zweitens liegt alles sehr nah und ich bin drittens viel schneller, als wenn ich immer auf die S- und U-Bahnen warten würde. Ganz abgesehen von den vielen Fußmärschen, die ich gerne umgehe.

Es ist alles vorbereitet, das Hotel hat WLAN, was bei mir eine Voraussetzung zum Buchen ist. Ein Hotel, bei dem ich nicht ins Internet gehen kann, hat bei mir keine Chancen. 🙂 Internet Junkie nennt man das wohl.

Bei dem Weltuntergang, der gerade hier in Rostock herrscht, kann ich mir nicht vorstellen, dass es morgen schönes Wetter sein soll. Aber mal abwarten.

Freue mich und ich werde berichten, wie es war.

Figuren sind rund und werden losgelassen

Mittwoch, August 18th, 2010

Bei einem Workshop wurde die Figurenbeschreibung durchgekaut. Meine Figuren kamen dabei super gut weg, die kleinen Makel, werde ich umsetzen und dann kann ich sie los lassen. Ansonsten sind sie stimmig, logisch, nachvollziehbar und interessant. Was will ich mehr?

Auf geht’s! Die Figuren können sich nun in ihrer Geschichte austoben und sich gegenseitig anfeinden und lieben. Bin sehr gespannt, wie die Figuren meinen Plot einnehmen, um ihn mit Leben zu füllen.

🙂

Hochbegabung Alzheimer

Dienstag, August 17th, 2010

 


Ich kann nicht sagen, ob das typisch hochbegabt oder einfach nur altersschwach ist.

Bei mir kommt es immer wieder vor, dass ich mich in eine Thema beiße, dass ich stunden-, tage- oder wochenlang an diesem Thema arbeite. Ich lese, ich sortiere, ich übertrage, ich speichere, ich informiere mich. Das Thema ist mir wichtig und ich weiß, dass ich meine Informationen noch mal brauchen werde. Dann kommen andere Themen und ich arbeite an diesen genauso engagiert, wie an dem Vorherigen. Irgendwann kommt dann ein Tag, an dem ich wieder ein Thema habe, welches ich abspeichern und sortieren möchte. Und? Was muss ich entdecken??? Ich habe das Thema schon mal bearbeitet und abgespeichert?!

Wie kann es kommen, dass ich beim zweiten Bearbeiten des Themas nicht merke, dass ich das schon mal hatte? Beim zweiten Bearbeiten bin ich der Meinung, dass ich etwas geniales entdeckt habe, dass ich an einer großen Sache dran bin und dass das sehr wichtig ist. Wenn ich dann sehe, dass ich das alles schon mal gedacht hatte, fällt mir auch alles andere dazu ein. Mir fällt ein, wann ich mich wie damit beschäftigte, aber vorher konnte ich mich daran nicht erinnern. Wie kann das sein? Habe ich in meinem Kopf Areale, die nicht miteinander kommunizieren?

Schlimmer wird es, wenn ich für mich eine These erarbeitet habe. Vielleicht saß ich an ihr tagelang und nun – zack – habe ich die geniale These auf dem Tisch. Super denke ich, das muss ich doch meiner Freundin erzählen. Ich fange an und sehe, wie sich ihre Stirn mit Runzeln übersät, erzähle aber weiter, weil meine These so bahnbrechend ist. Als ich ende höre ich statt tosendem Applaus: „Das hast du mir doch schon mal erzählt!“ Dazu dann die in Falten gelegte Stirn, der ungläubige Blick und der Ticker auf der Stirn: „Jetzt wird sie verrückt.“

In diesen Momenten zweifel ich an meiner Intelligenz, sollte ich sie jemals besessen haben. Wie kann ich diese bahnbrechende These 1. vergessen, 2. nicht mehr erinnern? Kann ich mich nun rausreden, dass ich immer so viel gleichzeitig denke, dass das mal passieren könnte? Aber die Frage bleibt, warum ausgerechnet für mich bahnbrechende Thesen hinten über fallen. Warum nicht eine unwichtige Zahl oder unwichtige Fakten? Warum so gravierendes Wissen, was mich und mein Leben verändern würde?

In diesen Momenten sehe ich mich in der Klapse mit nach hinten gebundenen Armen. Deshalb schiebe ich die Zweifel, die Ängste einfach beiseite und kann mich wieder auf Unwichtiges konzentrieren. 🙂

Wieder eine Absage für das Sachbuch über Hochbegabung

Montag, August 16th, 2010

Schade, schade, schade. Mehr fällt mir dazu einfach nicht mehr ein. Dieses mal bin ich weiter gekommen, ein Verlag forderte mein Manuskript an, aber leider sind sie der Meinung, dass sie mit ihrem Verlag nicht die Zielgruppe erreichen könnten, die es verdiente zu lesen. Zumindest die Absage fand ich nett und aufbauend. Nur leider stehe ich wieder vorm selben Problem. Welcher Verlag veröffentlicht das notwendige Buch über Hochbegabung?

Meine Überlegungen gehen in die Richtung mir jetzt einen Prominenten zu suchen, der mit seinem Namen ein Türöffner beim Verlag wird. Aber wer will mit dem Thema Hochbegabung in Verbindung gebracht werden und wem kauft man dieses Thema als Sachbuch ab? Ich überlege noch, aber noch ist mir nichts eingefallen. Wer hier Tipps oder Anregungen hat, bitte an mich schreiben. Ich denke, dass das Thema zu wichtig ist, als dass es wegen fehlender Zielgruppe nicht veröffentlicht wird.

🙁

HSV eine Runde weiter im DFB Pokal

Montag, August 16th, 2010

Die erste Halbzeit saß ich bibbernd vorm TV und hoffte kein zweites Geislingen. In der zweiten Halbzeit hat mir dann ein Mann gezeigt, warum ich zurecht ein Trikots mit seiner Nummer und seinem Namen trage. RUUD Unglaublich. Dieser Mann schießt vier von fünf Toren. Dass er das letzte nicht mehr schoss, und dafür Jarolim den Vorzug gab, finde ich eine noble Geste. Ihm geht es ums Gewinnen und nicht darum zu glänzen. Wobei ich leider bei einem anderen HSV Spieler bin. Petric. Wie kann ein Mann so von sich eingenommen sein? Er glaubt tatsächlich er wäre eine Konkurrenz zu Ruud! Witz komm raus. Nee, echt, ich verstehe diesen Mann nicht. Anstatt, dass sich Petric freut, so eine Granate in der Mannsschaft zu haben, meint er die Diva spielen zu müssen. Obwohl, anders, er war immer schon die Diva und ihm werden jetzt die Grenzen aufgezeigt. Er glaubte an einem Starkult um ihn herum, aber der blieb aus. Zu Recht! Er ist faul und egoistisch. Diese Eigenschaften sind auf dem Fußballplatz nicht mehr gefragt, wenn sie denn jemals gefragt wurden. Nein, Petric kann einpacken, wenn er seine Situation nicht bald realistisch sieht. Denn auf der rechten Mittelfeldposition werden bald andere spielen, wenn diese wieder gesund sind. Da würde ich sogar einen Trochowski vorziehen! Und das soll schon was heißen, denn ich bin leider kein Trochowski Fan mehr. Ich war es lange Zeit, aber er ist stehen geblieben und entwickelt sich genausowenig mit der Zeit, wie Petric. Aber wieder zu fröhlicheren Themen!

Ich prophezeie Ruud die Torjägerkanone. Und wenn Ruud diese gewann, wurde seine Mannschaft immer Meister. Was für glänzende Aussichten!!! Ich drücke dem HSV und mir die Daumen, dass er gesund bleibt und einfach das macht, was er am besten kann: Tore schießen. Genial dieser Mann. Nicht nur seine Tore, sein Einsatz, sein Siegeswillen, seine Fürsorge – ein Star und Vorzeigeprofi.

Natürlich bange ich mit und ich finde es auch gar nicht lustig, dass schon wieder sieben Verletzte in Torgelow SV Greif nicht dabei sein konnten. SIEBEN! Diese Saison sind es bis dato die Alternativen, die sich verletzten. Ich wünsche es keinem, aber besser so, als der ersten Elf. Jansen wird bis zum Schalkespiel wieder fit und dann bin ich auf die Aufstellung gespannt. Denn Elia wird links spielen, so viel wird klar sein. Aber was passiert auf der anderen Seite? Petric oder Pitroipa? ich bin sehr gespannt, wie lange Veh Geduld mit Petric aufbringt. Ich an Vehs Stelle, würde Pitroipa aufstellen. Er rennt und ackert und gibt alles, auch wenn es oftmals kläglich aussieht. Bei Petric kann man noch nicht mal das sagen.

Westermann hatte wohl einen schlechten Tag. Aber der wird. Lassen wir ihm die Zeit, die er braucht, er soll sich entwickeln und mit Mathijsen die beste IV der Liga bilden. Das werden die beiden hinbekommen. Ansonsten war ich mit dem Spiel zufrieden. Es war ein Pokalspiel, bei dem sich der Kleine hinten rein stellt und mit langen Bällen hofft, mal etwas zu reißen. Natürlich wird immer mal einer durchgehen, aber ansonsten fand ich die Mannschaft zielorientiert als noch im letzten Jahr.

Veh hat seine Mannen im Griff. Bis dato zumindest. Hoffentlich bleibt das so.  Die Mannschaft zeigte ein anderes Gesicht nach der Pause. Das gab es unter Labbadia nicht. Veh sieht anscheinend wo es zwickt und kann gezielt eingreifen. Er hat die Truppe zum Laufen bekommen – außer Petric. Aber der spielte zumindest in der zweiten Hälfte auf seiner Position und lief nicht wie ein wildgewordenes Huhn in der Mitte herum.

Mir hat das Spiel gefallen – denn wir also der HSV ist eine Runde weiter. Und beim Pokal zählt nichts mehr als das.

Nur der HSV!